Beiträge von isna

    Das RPG liest sich am besten zu einem der zwei Songs:

    Kalinka: https://youtu.be/m8m2BYv02Nw?si=IF_N847SkcyHFuYo

    Moskau: https://youtu.be/lyuFLU2Zqz0?si=vv8VMiX4R9PXDNK0


    In einer Spelunke, räuberischer könnte sie nicht sein, sassen ESxIZ und Tholgrir an einem düsteren Dienstag Abend zusammen. Im Hintergrund lief der bekannte Song Moskau von Tschinghis Kahn, den die Kneipe “Zum schwankenden Russen” eigentlich immer im Replay abspielte. Vor den Beiden, unzählige Gläser auf einem Tablett am Rande des Tisches, wie sollte es auch anders sein, und dazu mehrere Flaschen eines Vodkas ohne Etikett, der vermutlich irgendwo in einer dunklen Gasse von einem Betrunkenen gebrannt wurde.

    “Настровье, mein Freund, auf ein neues Glas, von dem wir nicht wissen, ob es uns blind und taub macht, oder ob es uns in den siebten Himmel befördert. Doch der VBR muss langsam lernen, was guter Alkohol ist.” meinte ESxIZ. Tholgrir erwiederte kritisch und leicht angesäuselt: “Nass Trowieee, ich bezweifle zwar, dass Flaschen ohne Etikett irgendwas wert sein können, aber trinken wir auf dich und deine neuen Kolonien!” Die beiden leerten den kräftigen Schluck Vodka in einem Zug in den Rachen und praktisch zeitgleich, als hätte man es geplant, lief der Refrain “Moskau, Moskau, wirf die Gläser an die Wand”, worauf die Beiden Trunkenbolde ihre Gläser an eine bereits total von Alkohol verschmierte Wand warfen und unter der schon zig Scherben lagen.

    Und so redeten die beiden über den Fortschritt von ESxIZ Kolonien. ESxIZ beklagte sich, dass er mit so einer mickrigen Kampfflotte keine Kämpfe fechten könne und er sich derzeit doch nur knapp mit den Ressourcen über Wasser hielte. Anstehend würde da dann ja auch noch die Gentechnik... “Bosche Moj!” meinte er, was so viel wie “Oh mein Gott” bedeutete. Tholgrir beruhigte ihn und meinte: “Deine Zeit wird kommen, nur ruhig Blut mein Freund.”

    Nach einer Weile fragte ESxIZ: “Tholgrir?”, während dem er neue Gläser vom Tablett nahm und mit einer der Flaschen verschwenderisch einschenkte. “Ich weiss, es ist ein wenig zu früh, dich das zu fragen, aber eigentlich habe ich noch vor meiner Wahl zum Imperator Ferien gebucht. Und ich sollte derzeit bei meinen Kolonien sein, die brauchen mich, aber da stände bei mir in zwei Wochen eine Reise an...” Tholgrir unterbrach ihn: “Papa schaut...!”. Erstaunlich, sonst war Tholgrir immer einer der sich kritisch gegenüber Urlaubsgesuchen geäussert hat. Aber ESxIZ akzeptierte dies als Antwort und auch als Bewilligung, sich auf Reisen zu machen. “Es ist nur bis ich da bin, wir wissen, schwarze Löcher stören teilweise Funksignale” erklärte er sich noch, aber Tholgrir, der eigentlich kein Wort russisch sprach, unterbrach ihn und wechselte auf ein selbstsicheres “Da, Drug, Babuschka davaj!”. was gemäss ESxIZ zwar irgendwie keinen Sinn ergäbe, aber wörtlich übersetzt “Ja, Freund ,Grossmütterchen lasst uns” zu bedeuten hätte. Offenbar war Tholgrir betrunkener, als er sich selbst zustehen würde. Die Beiden tranken noch viele Gläser des klaren Gebräus und liessen die Behälter anschliessend an der Wand zerschellen, bis die beiden mit einer Russenmütze betrunken auf dem Tisch tanzten und Kalinka sangen.

    Als die zwei Wochen vorüber waren, kam ESxIZ mit seinem gepackten Koffer ins Büro von Tholgrir, um sich zu verabschieden. “Verreist du?” meinte dieser ihn kritisch musternd. ESxIZ erstarrte. Er hatte doch an diesem russischen Abend im schwankenden Russen zu diesem schwankenden Möchtegern-Russen gesagt, er verreise. Und seine Antwort war doch irgendwas zuprostendes mit Grossmütterchen... Doch ESxIZ wusste bereits, wie er Tholgrir manipulieren konnte. “Ich habe dir ja gesagt, du verträgst weniger Alkohol als ich...” meinte ESxIZ provokativ, worauf Tholgrir sofort wie von ESxIZ gewünscht reagierte: “Ich vertrage sicher um einiges mehr als du! War doch nur ein Spass!”. ESxIZ wiederholte nochmal, dass Tholgrir die Führung des Planeten nur für einen Tag übernehmen müsste und was dieser anzuordnen hätte während dieser kurzen Zeit. “Ich werde meine Schiffe um kurz nach 20:00 Uhr landen lassen und meinen Admirälen sagen, dass du die Kontrolle ab dann übernehmen kannst. Und dann kannst du um 20:11 die Gentechnik in Auftrag geben, aber heuere zuerst noch den Professor als Spezialisten an, der Architekt werkelt derzeit noch an an einigen Gebäuden. Ich habe ihm gesagt, ab 20:11 Uhr muss er fertig sein, sonst kriegt er keinen Vodka mehr. Das wird also funktionieren” meinte ESxIZ. Tholgrir änderte noch einiges am Plan und so kam es, dass die Beiden vereinbarten, dass Tholgrir die Befehlsgewalt schon am 10:00 Uhr morgens inne hatte. “Babuschka... Davaj... khoroscho!” meinte Tholgrir noch und schickte ESxIZ mit einer fuchtelnden Geste aus dem Büro.

    Und so kam es, dass Tholgrir kurzerhand einen militärisch aussehenden Aussenposten in einem Zelt neben ESxIZ Flottenkontrolle hat errichten lassen. Er wollte da sein, sollte sich ein Kampf anbahnen. Schliesslich waren die Tage auf seos ruhiger geworden und das einst kämpferische Herz von Tholgrir hatte zu lange keine Schlachten mehr gesehen, geschweige denn den Nervenkitzel zu spüren bekommen, wenn da gegnerische Spionagesonden am Himmel vorbeiflogen. Um 10:00 Uhr an diesem Samstag morgen wurde ihm von den Admirälen das Kommando über die Flotte erteilt, die zugleich von ihrem langen Save-Flug zurück kehrte und auftankte. “Werter Imperator Tholgrir, unser Genosse ESxIZ hat Ihnen noch ein Present überlassen, um den Aufenthalt angenehmer zu gestalten. Ich soll Ihnen versichern, es komme von Herzen.” meinte einer der Admiräle und zeigte auf zwei Kisten, die im Zelt am Boden standen, bevor auch er den provisorischen Kommandoposten verliess. Tholgrir öffnete sofort die erste Kiste und fand darin sechs Flaschen ohne Etikett, ein Beutel mit unzähligen Gläsern und eine Plane mit der Aufschrift “Damit du nicht die Wand meiner Flottenkontrolle mit dem Wurf der Gläser ruinierst.” Die Zweite Kiste war etwas kleiner. Als Tholgrir diese öffnete, erblickte er einen uralten Plattenspieler und zwei Schallplatten. Die eine war Kalinka, mit der Aufschrift “Besser zum Kämpfen” und die andere war von Tschingis Kahn mit Moskau “Besser zum Feiern”. Tholgrir wusste also, was er zu tun hatte. Er packte den Plattenspieler aus und legte Kalinka auf. Zu russisch melodischen Klängen dirigierte er ein Heer aus Spionagesonden durch die Galaxis, wie es Andromeda selten gesehen hatte. Während er auf die Spionageberichte wartete, setzte er sich mit einer Flasche Vodka und dem Beutel voller Gläser an den Schreibtisch und liess sein Gefolge die Plane mit einem Brett verstärken, sie vor seinem Schreibtisch aufhängen und eine Zielscheibe drauf kritzeln. Tholgrir öffnete die Flasche, schenkte einen Vodka ein, trank diesen zügig aus und machte zugleich einen Testwurf. “wirf die Gläser an die Wand, Russland ist ein schönes Land” murmelte er noch, als das Glas schon in der Luft war, bevor es dann zielgenau die Mitte der improvisierten Zielscheibe traf und in tausend Scherben zersprang. Das Rauben und Plündern konnte losgehen. Der erste Spionagebericht wurde ausgedruckt und, wie auch mit dem Glas, ein Volltreffer. Imperator Akali war offenbar stationär auf seinem Rollfeld stehen geblieben und hatte gewisse Probleme, wieder abzuheben. Tholgrir rechnete sofort alles durch und sah, dass der Kampf niemals siegreich enden könnte. Seine eigene Flotte konnte auch keine Unterstützung leisten, da der galaktische Anfängerschutz dies verhinderte. Er dachte kurz nach und funkte Lulia an, welche sich zwar dem Handel verschrieben hatte, aber doch vor längerer Zeit von Tholgrir den einen oder anderen Orion Fighter abgekauft hat. Erst war sie noch nicht allzu begeistert von diesem Vorhaben, doch Tholgrir wusste, wie er sie überzeugen konnte. “Ich werde dir alle Schiffe ersetzen, die im Kampf zerstört werden, fliegst du dann mit?” fragte er mit leicht angesäuseltem, russischem Akzent. Lulia bejahte und dem Kampf stand nichts mehr im Wege. Lulia meldete die Flugzeit ihrer Schiffe. “43 Minuten...” Das war ganze 20 Minuten länger als es von ESxIZ Planeten aus wäre. Aber Tholgrir war guter Dinge und die herzhaften Klänge der russischen Musik machten ihn mutig. Und so befahl er Lulia mit einem “Davajj!!!!”, den Angriff zu starten, verliess sein Zelt und sprach zu ESxIZ Piloten: “Genossen, kämpft für euren Anführer, kämpft für mich, kämpft für euch, aber kämpft bis in den Tod. An Ruhm, Ehre und Vodka soll es nicht mangeln, wenn wir siegreich sein werden. Und vergesst mir nicht, ein Lied anzustimmen!” Die Piloten begannen ganz langsam mit einer angepassten Version von Kalinka “Aka-li, Aka-li, Aka-li-i down..., Aka-li, Aka-li, Aka-li-i down...” und bewegten sich mit Gesang und Schritten immer schneller werdend zu ihren Schiffen. Tholgrir war entzückt von der Disziplin von ESxIZ Kämpfern. Und so setzte er sich wieder in sein provisorisches Büro, wo er zig weitere Gläser trank und an die improvisierte Zielscheibe warf. Als es darum ging, die Trümmersammler loszuschicken, betrat Singularität das Zelt. “Tholgrir, ich habe nach dir gesucht... Bezüglich der Andromeda Post...” meinte dieser und unterbrach, als er Tholgrir sturzbetrunken mit einer russen Scherpa auf dem Kopf über den Tisch zu Kalinka tanzend sah und schaute ihn ungläubig an. “...Tholgrir?” fragte er. Doch Tholgrir unterbrach seinen Tanz nicht und Warf erneut ein Glas, knapp an Singularitäts Kopf vorbei auf die Zielscheibe, wo er schon nicht mehr ganz in die Mitte traf. “Davaj, Genosse, nimm dir eine Flasche und trink mit! Trink zur Symphonie der Kriegeskunst und der russischen Klänge!” rief dieser lallend vom Tisch herunter. Singularität aber blieb ernst und versuchte noch zwei/drei Dinge bezüglich eines Artikels in der Andromeda Post zu bereden, doch merkte bald, dass es keinen Sinn ergab und ging mit der Absicht, ein anderes mal mit Tholgrir zu sprechen von dannen. Tholgrir verpasste es fast, aber schickte dann die Trümmersammler doch noch auf den Weg und liess später auch die EMP Raketen starten. Auch wenn die 43 Minuten ewig lang erschienen, war Tholgrir voller Hoffnung, dass der Kampf erfolgreich ausgehen würde.

    Und dann kam sie, die wohlige Nachricht, dass er nun endlich die Musik wechseln konnte. Der Kampf war vorüber und Akali war vernichtend geschlagen. Tholgrir wechselte die Schallplatte und befahl ESxIZ verbleibender Bevölkerung, die Schnapslager zu plündern und für ihre siegreichen Genossen einen wahrlich beindruckenden Empfang zu veranstalten. Was an diesem Empfang alles geschah, weiss aber niemand mehr so genau. Das einzige, was noch jedermann wusste, waren Tholgrirs Worte, bevor er eine neue Flasche zur Siegesfeier öffnete und dem Gefolge von ESxIZ zurief: “Ich habe ja gesagt, Papa schaut, solange Mütterchen Russland weg ist!”

    Am nächsten Tag war auf ESxIZ Planeten der Plattenspieler erstummt, alles war voller Scherben und es war kein einziges Glas mehr ganz. Die Alkohollager waren leer und auch die Gentechnik wurde von den Wissenschaftlern nicht erforscht, sondern eher deren eigene Gene durch den kräftigen Konsum von Alkohol zerstört. Doch der ehrenhafte Kampf war all diese Opfer wert und wird als erstes von vielen russischen Kapiteln in die Geschichte des VBR eingehen.

    Die Andromeda Post ist meiner Meinung nach von den Themen und Artikeln her gut, wie sie ist, daher habe ich für alles gestimmt. Zumal ich natürlich immer die komplette Zeitung lese. Für mich spricht kein Grund, wieso ich etwas überfliegen sollte.

    Die Anwendung für die Zeitung ist auch insofern doof, dass man (zumindest bei mir ist es so) wenn man reingezoomt hat, die Seite selber nicht bewegen kann. Bei langen Berichten ist es dadurch sehr mühsam am Stück zu lesen, weil man sich erst rausklicken muss, um dann weiter im Text wieder rein zu klicken.

    Und wenn mir was einfällt, lass ich es dich eh wissen. Super Idee mit dem Ingame Account!

    Herzlichen Dank. Ich schaue, was sich machen lässt bezüglich Funktionalität und Lese-Feeling. Allenfalls hilft da Chat GPT weiter :) Aber ich setze keine Frist, wie lange das dauern kann (Ich weiss, dass die jetztige Lösung nicht optimal ist, aber war mal gut zum anfangen).

    Werte Mitbewohner unserer schönen Galaxis

    Nun sind schon drei Ausgaben der Andromeda Post veröffentlicht worden. Gerne möchte ich ein Fazit ziehen, wie sich die Zeitung in Zukunft verändern sollte, oder ob sie so bleiben sollte. Dafür habe ich diese Umfrage erstellt. Es ist ja meist so, dass man selten eine ganze Zeitung liest und einen nur gewisse Dinge interessieren. Kreuzt bitte an, was ihr jeweils so lest, oder wo ihr verweilt und dies nicht einfach überfliegt (mehrere Antworten möglich).

    Falls ihr eigene Ideen habt, was man unbedingt noch einbauen sollte, bitte her damit.

    Zudem möchte ich euch informieren, was sich im Hintergrund getan hat oder noch tun wird:

    • Es gibt ab sofort einen Account ("Andromeda Post"), dem ihr Nachrichten schicken könnt, um beispielsweise Beiträge, Feedback oder Anfragen an die Redaktion inGame einzureichen. Discord ist natürlich weiterhin möglich. Fürs Feeling ist aber natürlich inGame viel schöner, wenn man direkt an die Andromeda Post schreiben kann ;)
    • Dieser Account wird, um alle Spieler zu erreichen, jeweils eine Massennachricht an alle senden, wenn eine neue Ausgabe erscheint. So werden auch Leute, die nicht im Chat oder auf Discord aktiv sind, davon erfahren.
    • Im Hintergrund plane ich einiges zu machen, beispielsweise wurde ich auf Bugs angesprochen und die mobile Ansicht ist nicht so der Hammer, da ich die Anwendung aber nur gekauft und nicht selber entwickelt habe, suche ich derzeit nach einer neuen Applikation um ein Buch möglichst responsiv blätterbar zu machen. Allenfalls wird die Hauptseite ein wenig grösser, sprich die Ausgaben, und ein weiterer Menüpunkt mit Einsendungen, da dann Formate, wo einsenden, etc.

    Hoffnungsvoll auf viele Stimmen wartend

    Andromeda Post Team (also Tholgrir)

    Eines frühen Morgens kam Tholgrir wie gewohnt in sein Büro, setzte sich in seinen Ledersessel an seinen Schreibtisch und wendete sich der Post zu. Sein morgendliches Ritual bestand darin, zu allererst die Geschehnisse des letzten Tages zu verarbeiten und daher widmete er sich gerne vor seiner eigentlichen Arbeit der Andromeda Post, die wie jeden Morgen schon von seiner Sekretärin auf den Tisch gelegt worden war. Er nahm einen tiefen Zug seiner Zigarre und las voller entsetzen die Überschrift. In fetten Buchstaben hiess es auf der Titelseite: “Die Andromeda Post ist eine Geschichte. Eine Geschichte, die nun zu Ende ist.” Ihm graute. Wenn er auch nur eine vage Vermutung über den Inhalt dieses Artikels auf dem Titelblatt hatte, würde, sollte er recht behalten, sein doch so geliebtes Ritual ein Ende finden. Was bliebe ihm da noch? Seine Zigarre? Die würde doch nur halb so gut schmecken, ohne die Nachrichten über Gewalt und Schrecken in der Galaxis. Er las ehrfürchtig weiter:

    “Die Andromeda Post hat bereits bessere Tage erlebt und die wenigen Freiwilligen, die sie noch betreiben, sind alt und grau. Unsere unendliche Energie, die wir in die unzähligen Ausgaben gesteckt haben, wurde immer kleiner und kleiner. Und nun? Nun, schweren Herzens, müssen wir euch mitteilen, dass diese aufgebraucht ist. Wir haben uns daher entschieden, uns zur Ruhe zu setzen. Einen Nachfolger konnte trotz intensiver Suche keiner gefunden werden. Wer würde sich in der heutigen Zeit schon solch eine riesige Arbeit annehmen? Und daher ist es nun wie es ist. Dies nun die letzte Ausgabe der Andromeda Post. Wir danken euch, werte Leserschaft, stets für euer Interesse und euer Vertrauen in uns, sowie in die neusten Neuheiten der Galaxis. Möget ihr künftig anderweitig informiert bleiben. Eure Andromeda Post.”

    Tholgrir konnte es nicht fassen. Die Andromeda Post war doch schon immer ein Teil Geschichte gewesen. Sie war seit je her ein fest mit Andromeda verknüpftes Puzzle Stück, das zu dieser wilden Galaxie gehörte, wie der Topf zum Deckel. Und nun, ohne Vorankündigung, soll dieses Puzzle Stück nur noch in unserer Erinnerung weiterleben. Ein Stück Geschichte, dass nun Geschichte ist. Tholgrir kamen bei diesen Gedanken fast die Tränen. So konnte er seinen Arbeitstag nicht weiterführen. Er funkte Lulia an: “Lulia? Hast du gesehen? Die Andromeda Post ist Geschichte. Die heutige Ausgabe ist die letzte Ausgabe. Ich will mich betrinken und in Erinnerungen schwelgen, machst du mit?” Lulia liess nicht lange auf sich warten. Auch sie war von dieser Zeitung geprägt, denn ohne diese Zeitung hätte sie Tholgrir womöglich nie kennengelernt. Eigentlich hielt sie nie etwas von Partnervermittlungen, und doch hat sie damals auf ein Inserat in der Andromeda Post geantwortet und lernte somit Tholgrir kennen. Ihren grossen, ehrenhaften Krieger, den sie doch so sehr liebte. Und so erklang es traurig aus dem Funk: “Natürlich, Liebster, ich bin in einer halben Stunde da.”

    Die beiden fanden sich in Tholgrirs Stammkneipe ein und bestellten Schnaps. Nicht nur ein Glas, nein, die ganze Flasche. Ein Gläschen nach dem anderen wurde gefüllt und zügig geleert. Obwohl die beiden doch als ziemlich Trinkfest galten, kamen deren Körper mit der Geschwindigkeit, in der die beiden die Kurzen runter kippten, an ihre Grenzen. Zwischen dem siebenundzwanzigsten Shot und dem vierundreissigsten Bier, der einundachtzigsten Story und dem dreiundvierzigsten Witz der Ausgabe, na gut, vielleicht auch dem vierundvierzigsten Witz, das weiss niemand mehr so genau, geschah etwas, was die Rettung der Andromeda Post bedeuten würde. Lulia fragte Tholgrir, wo denn die Andromeda Post eigentlich gedruckt wurde. Tholgrir antwortete, er wisse es eigentlich gar nicht so genau. Vermutlich irgendwo im Sektor 2/2, die Andromeda Post habe nur ein Postfach, wo er jeweils Leserbriefe zu wichtigen politischen Themen eingesendet hatte. “Ho-oi weiss dies bestimmt! Der weiss alles.” meinte Tholgrir, zückte sein Smartphone und rief diesen an. “Mein lieber Scholli, du weisst das nicht? Was für ein lausiger Imperator bist denn du eigentlich, dass du nicht mal deine eigenen Planeten kennst?” erklang es aus dem Telefon. “Meine eigenen Planeten?” fragte Tholgrir lallend. “Seit je her hast du gleich neben der alten Druckerpresse für die Andromeda Post gelebt und sie nie bemerkt? Kam es dir nicht seltsam vor, dass es in deiner Residenz stets nach alter Druckerschwärze gerochen hat?” fragte Ho-oi. In der Tat roch es ständig so, doch Tholgrir ordnete den Geruch den vielen Büchern in seiner Bibliothek zu. Er liebte diesen Geruch, den Geruch des Wissens, den Geruch der freien Meinung und der Aufklärung. “Hinter meinem Haus sagst du?” fragte Tholgrir mit einem funkeln in den Augen. “Hinter dem Hügel, der neben deinem Haus steht.” bestätigte Ho-oi. Tholgrir legte das Telefonat auf und sprang auf. “Lulia, die Druckerpresse! Sie ist hier auf seos!” rief er. Lulia erhob sich ebenfalls, leerte den verbleibenden Kurzen in den Mund, nahm die halb volle Flasche Kräuterschnaps und folge Tholgrir zur Kneipe hinaus. Die beiden liefen so schnell sie nur konnten, oder zumindest versuchten sie es. Durch ihre schwankende Gangart legten sie beinahe doppelt so viel Weg zurück, wie sie es sonst hätten müssen. Sie wollten diesen geschichtsträchtigen Ort mit eigenen Augen sehen. Wie konnten sie nur so lange gleich neben der Druckerpresse leben und nichts davon mitbekommen?

    Bei der Druckerpresse angekommen standen die Beiden vor einer grossen Halle. Leere Fässer, vermutlich früher voll mit Druckerschwärze, standen neben dem Gebäude. Oberhalb des grossen Eingangstors stand in grossen Buchstaben “Heimat der Andromeda Post”. Ho-oi hatte also recht gehabt. Sie näherten sich dem Tor, das mit gelben Absperrband verschlossen wurde. An der Tür hing ein Zettel “Wir werden dich für immer vermissen, unsere geliebte Zeitung. Mögest du deinen Frieden finden und für immer ruhen.” Tholgrir riss hektisch die Absperrbänder weg und öffnete das stählerne Tor. Ein Schwall des geliebten Geruchs, den er zu Hause immer in seiner Bibliothek roch, kam ihm entgegen. Die beiden betraten die Halle, in dem uralte Druckmaschinen standen. “Unfassbar schön”, stotterte Lulia. In der Tat waren die Maschinen gut gepflegt und ragten vor ihnen Majestätisch in die Höhe. “Unfassbar traurig.” meinte Tholgrir. “Traurig, dass sie nie mehr drucken werden.” fügte er hinzu. “Tholgrir, mein Liebster, du hast schon so oft die Galaxie gerettet, sei es die Seuche der Zavijah Spionagesonden gewesen, die Geschichte mit der EGG-Cooperation, oder andere, unzählige Dinge, die du zu erzählen weisst. Meinst du nicht, es ist an der Zeit, noch einmal die Galaxis zu retten?” fragte Lulia. Tholgrir verstand nicht, was sie damit meinte. Lulia fuhr fort: “Du bist ein Schreiberling, oder hast du etwa die Briefe vergessen, die mich so in deinen Bann gezogen haben? Du bist ein Erzähler, oder hast du etwa die Geschichten vergessen, die du dem Volk von seos und deinen Freunden jeweils in den Kneipen erzählst? Du bist ein Abenteurer, oder hast du etwa vergessen, dass du jede noch so verrückte Idee immer sofort mit gemacht hast, ohne zu Hinterfragen, zu was sie führt? Was wäre wenn...” Tholgrir unterbrach sie: “Was wäre wenn wir die Andromeda Post weiterführen würden? Die Maschinen sind hier, die Texte sind schnell geschrieben, die Druckerschwärze wird kein Vermögen verschlingen. Eine unabhängige Zeitung für Andromeda, die Geschichte war, und doch Geschichte bleibt. Eine Geschichte, die nie zu Ende geht.” Und so war die Idee geboren. Die beiden gingen nach Hause. Trotz Trunkenheit legte sich Tholgrir aber nicht ins Bett. Er schloss sich in sein Büro ein und sammelte Fakten, Geschehnisse und Bilder zusammen und tippte bis spät in die Nacht hinein. Als Lulia längst eingeschlafen war, merkte Tholgrir, wie sehr es ihn fesselte. Das Feuer, welches er sonst nur bei Kämpfen in ihm verspürte, loderte wie wild. Als der letzte Beitrag fertig war, war nur noch eines übrig. Die Ausgaben Nummer.Er begann zu tippen. 47’932’3... Er stoppte, überlegte kurz und löschte die Versionsnummer wieder. Er begann mit einer völlig anderen, neuen Version der Andromeda Post. Einer neuen Zeitung, die nur aus geschichtsträchtigen Gründen den alten Namen trägt. So fuhr er fort und tippte nur eine einzige Zahl. Eine Eins. Das Blatt war vollendet. Er, stand auf, ging zur Druckerpresse und liess die Uralten Maschinen an. Diese druckten mit einer Harmonie aus lautem Getöse und mechanischer Präzision unzählige Ausgaben seines frisch geschaffenen Werkes. Die Andromeda Post, war wie viele andere Dinge zuvor, gerettet. Die Andromeda Post würde durch Ihn eine Zukunft haben. Die Andromeda Post, die jeden einzelnen Bewohner in Andromeda täglich beglückte, würde wiederkehren. Als die Arbeit getan war, ging er nach Hause, legte sich zu Lulia und schlief sofort ein.

    Am nächsten Morgen stand Tholgrir verkatert aber frohen Mutes auf. Er verliess wie jeden Morgen, seine Zigarre anzündend sein Haus und ging ins Büro. Er setzte sich an seinen Schreibtisch und begann, wie schon unzählige male zuvor, und auch wenn er den Inhalt bereits kannte, die Andromeda Post genüsslich und zufrieden zu lesen.

    Neue Andromeda Post lesen

    Anregungen, Ideen und Kritik wird sehr gerne angenommen und kann (nicht muss) in die Nächste Ausgabe einfliessen.

    „Ozark, du produzierst zwar Minbari Jäger in Hülle und Fülle, doch einsetzen tust du sie nie!“ meinte Tholgrir an einer Ratssitzung des VBR mit ernster Miene. Ozark hasste solche Anschuldigungen. Er versuchte doch stets, Tarnangriffe durchzuführen, doch die Galaxie war auf der Hut und kurz nach einem seiner Scans war bei den Opfern bereits alles in Sicherheit gebracht, was nicht Niet und Nagelfest war. „Mein Freund, Tholgrir, denkst du wirklich, ich flöge nicht? Ich fliege viele Angriffe, doch beim Eintreffen des Kampfgeschwaders sind die Kolonien leer!“ antwortete er. Tholgrir erwiderte: „Vor allem in deinen Rängen dürften Tarnangriffe nicht so oft scheitern… Ich frage mich, ob du der Mitgliedschaft in unserem Völkerbund noch gerecht wirst!“ Es wurde still im Saal. Selten hat Tholgrir einen seiner Verbündeten vor versammelter Mannschaft als schlechten Krieger dargestellt. Ozark wurde wütend und schnautze trotzdend: „Wenn du es wirklich so viel besser kannst als ich, fahre ich in den Urlaub und überlasse dir eine Woche lang die Kontrolle über meine Kolonien. Wir werden dann ja sehen, ob es an meiner Kriegslist lag, oder ob die Galaxis sich wirklich gegen Tarnangriffe zu schützen weiss.“ Tholgrir wurde blass. Eine solche Reaktion hatte er nicht erwartet. Doch nun würde er Feige dastehen, würde er das Angebot nicht annehmen. „Ozark, mein Freund, du wirst sehen was dem alten Tholgrir an List einfällt, um deine Speicher zu füllen und deinen Ruf als gefürchteten Minbari wieder herzustellen.“ prahlte er. Ozark fügte noch an: „Kein Krieger wird sich durch deine List in die Knie zwingen lassen!“, worauf Tholgrir mit kühner Stimme murmelte: „Wir werden sehen...“

    Ozark flog also, gekleidet in einem Hawaii Hemd in ein Spa, welches seinen Trinkangewohnheiten gerecht werden konnte und Tholgrir, der nun mit zwei mächtigen Flotten da stand, begann seine Arbeit. Er wusste, würde er scheitern, würde er seinen Namen im VBR verlieren. Schnell merkte er aber, dass Ozark recht hatte. Die Tarnangriffe wurden selbst in den unteren Rängen erwartet und ein Sieg blieb aus. Die Woche verging und Tholgrir zweifelte bereits an seinem können, da entdeckte er am letzten Tag in den galaktischen Statistiken eine Flotte an Europafightern, die offenbar schon länger irgendwo herumstand. Er scannte alle Centauri, die genügend Flotte besassen, um allenfalls die Besitzer dieser Viertelmillion Europafighter zu sein. Ohne Erfolg. Er fragte gar im galaktischen Nachrichtenportal, ob sie Trazyn gehören, doch auch dieser verneinte. Kurz darauf dachte er sich, sie könnten Imperatorin Pit_Bull gehören. Um den galaktischen Nicht-Angriffs-Pakt zum Schutze von aufstrebenden Kolonien nicht zu verletzen, wurden kurzer Hand die Koordinaten an die Flottenkontrolle von Ozark durchgegeben, worauf sich die Spionagesonden von Tiraq-Xok erhoben. Und tatsächlich, da stand die gewaltige Menge an weiss glänzenden Europafightern. Tholgrir rechnete den Kampf sofort euphorisch durch. Doch je mehr er rechnete, desto mehr kam die Ernüchterung. Ozark hätte nicht nur massive Verluste, nein auch die Transporter würden maximal für das Trümmerfeld reichen. Eine zweite Welle für die gut 15 Milliarden Ressourcen auf Pit_Bulls Planeten wäre nicht möglich. Und während den 1.5 Stunden Flugzeit wären die Ressourcen von Ozark untransportabel und fremden Augen und Angriffen hilflos ausgeliefert. Sofort forderte Tholgrir für dieses Vorhaben Hilfe an, doch die Antworten blieben aus. Er entschied sich, den Angriff zu fliegen und so startete er alle Minbari Jäger von Ozark und eine zweite Flotte mit all seinen Transportern, um die Trümmer nach dem Kampf aufzusammeln.

    Als die Flotten schon einige Zeit in der Luft waren, kamen Tholgrir Zweifel. Der gefürchtete half peanut war schon die ganze Zeit im galaktischen Nachrichtenportal zugegen. Sicherlich wusste er, wem die Europafighter gehören und sicherlich hätte er nach Tholgrirs Nachricht, sollten sie zufällig stehen geblieben sein, Pit Bull darüber informiert, dass da sehr wahrscheinlich seitens VBR ein Angriff kommt. Es sei denn, half peanut stände bereit, einen Angriff zu verteidigen. Tholgrir wurde nervös. Noch einmal funkte er die anderen Mitglieder des VBR an: „Kann jemand den Rückflug von Ozark absichern auf Tiraq-Xok?“ und Lulia antwortete: „Ich stell mich hin.“ Doch Lulia allein würde nur einen Tropfen auf den heissen Stein gegen eine von BETAs Flotten sein und so schickte Tholgrir seine eigenen Schiffe ebenfalls los, Tiraq-Xok zu verteidigen. Sogar Ciccio bot nun seine Hilfe an, doch mit der Allianzflottenkontrolle gab es offenbar ein Problem. Zu lange wurde versäumt, diese auszubauen und somit überlasteten Ciccios Schiffe die rechnerische Leistung. Seine Flotte blieb am Boden.

    Der Rückflug war also grösstenteils abgesichert. Doch was, wenn der Tarnangriff durch die häufigen Scans auf Pit_Bulls Planeten durch einen internen Krypt seitens BETA enttarnt worden wäre? Tholgrir schickte EMP Raketen los und liess das Kryptocenter hochfahren und kurz vor dem Kampf die eintreffenden Flotten auf Pit_Bulls Planeten analysieren. Ausser den Minbari Jägern und den Trümmersammlern war aber keine weitere Flotte zu diesem Trabanten unterwegs. Dem Kampf stand also nichts mehr im Wege.

    Darauf ereignete sich eine heftige Schlacht auf Pit_Bulls Planeten. Trotz des Überraschungsmoments schlugen sich die Europafighter tapfer und die Cardassia Mutterschiffe reparierten fleissig Struktur und Schutzschilde der Verteidigerin. Der Kampf dauerte fünf Runden, bis er endlich siegreich. Es folgte ein langwieriger Rückflug, der trotz grosser Befürchtung Tholgrirs nicht durch BETA abgefangen wurde. Die VBRler liessen ihre Schiffe zurückkehren. Tholgrir überliess einige von Ozarks Ressourcen der Allianz und schickte den Rest mit den übrig gebliebenen Minbari Jägern über Nacht in die unendlichen Weiten des Weltraums.

    Als Ozark am nächsten Tag zurückkehrte, begrüsste ihn Tholgrir lächelnd. „Pit_Bull ist Geschichte!“ Ozark blickte skeptisch: „Du hast ernsthaft BETA angegriffen? Du wilder Hund!“. Tholgrir setzte sich mit Ozark in die nächste Kneipe und die ganze Geschichte erheiterte die gespannt zuhörende Stammtisch-Runde. Doch anders als an der VBR Sitzung wurde Ozark nicht mehr schlecht dargestellt, nein, Tholgrir wusste nun, wie schwierig es war, die Minbari Jäger einzusetzen. Und als Ozark von seinen vollen Speichern hörte, vergass auch er seinen Groll auf Tholgrir rasant. Tholgrir beendete die Geschichte mit den Worten: "Kein Krieger, nein, gar eine Kriegerin wurde heute durch den VBR niedergestreckt. Ozark hat also letztendlich doch Recht behalten."


    KAMPFBERICHT

    vom Planeten von Pit_Bull

    Zeit: 27.04.2024, 21:33:04

    Angreifer: OzarkVerteidiger: Pit_Bull

    ANGREIFENDE FLOTTE
    ANDROMEDA Mysticum1
    MINBARI Mysticum1
    MINBARI Jäger259`458
    VERTEIDIGENDE FLOTTE
    ANDROMEDA Mysticum1
    CENTAURI Mysticum1
    ZAVIJAH Spionagesonde5`000
    REGULUS Trümmersammler5
    PROMETHEUS TerraFormer2
    PEGASUS Gassauger92
    EUROPA Fighter214`382
    CARDASSIA Mutterschiff4`486
    DEMETER Transporter473
    HAARP Spionagesonde5`000
    TEREBELLUM Analysator1
    LORIAL Transportschiff31`000
    AIN Sonde26`000
    EGG-0A0D1

    PLANETARE VERTEIDIGUNG
    Nichts vorhanden!
    DATEN DES ANGREIFERS
    Schild (290%):3`386`190`800
    Struktur (320%):9`963`555`200
    Waffen (330%):4`709`162`700
    Einheiten:259`460
    DATEN DES VERTEIDIGERS
    Schild (300%):8`168`775`903
    Struktur (300%):4`174`951`503
    Waffen (300%):4`347`086`430
    Einheiten:286`444


    259`460 Einheiten des Angreifers schiessen mit einer Stärke von 4`709`162`700 auf den Verteidiger. Der Verteidiger hat danach noch 7`634`564`706 Struktur- und Schildpunkte.

    286`444 Einheiten des Verteidigers schiessen mit einer Stärke von 4`347`086`430 auf den Angreifer. Der Angreifer hat danach noch 9`002`659`570 Struktur- und Schildpunkte.

    Die Einheiten des Verteidiger heilen 119`880`000 Struktur- und Schildpunkte. Der Verteidiger hat danach wieder 7`754`444`706 Struktur- und Schildpunkte


    174`973 Einheiten des Angreifers schiessen mit einer Stärke von 3`175`723`650 auf den Verteidiger. Der Verteidiger hat danach noch 4`578`721`056 Struktur- und Schildpunkte.

    179`955 Einheiten des Verteidigers schiessen mit einer Stärke von 2`730`885`339 auf den Angreifer. Der Angreifer hat danach noch 6`271`774`231 Struktur- und Schildpunkte.

    Die Einheiten des Verteidiger heilen 71`928`000 Struktur- und Schildpunkte. Der Verteidiger hat danach wieder 4`650`649`056 Struktur- und Schildpunkte


    121`897 Einheiten des Angreifers schiessen mit einer Stärke von 2`212`394`250 auf den Verteidiger. Der Verteidiger hat danach noch 2`438`254`806 Struktur- und Schildpunkte.

    107`928 Einheiten des Verteidigers schiessen mit einer Stärke von 1`637`837`868 auf den Angreifer. Der Angreifer hat danach noch 4`633`936`363 Struktur- und Schildpunkte.

    Die Einheiten des Verteidiger heilen 38`318`400 Struktur- und Schildpunkte. Der Verteidiger hat danach wieder 2`476`573`206 Struktur- und Schildpunkte


    90`065 Einheiten des Angreifers schiessen mit einer Stärke von 1`634`643`450 auf den Verteidiger. Der Verteidiger hat danach noch 841`929`756 Struktur- und Schildpunkte.

    57`480 Einheiten des Verteidigers schiessen mit einer Stärke von 872`187`627 auf den Angreifer. Der Angreifer hat danach noch 3`761`748`736 Struktur- und Schildpunkte.

    Die Einheiten des Verteidiger heilen 13`219`200 Struktur- und Schildpunkte. Der Verteidiger hat danach wieder 855`148`956 Struktur- und Schildpunkte


    73`114 Einheiten des Angreifers schiessen mit einer Stärke von 1`326`982`800 auf den Verteidiger. Der Verteidiger hat danach noch 0 Struktur- und Schildpunkte.

    19`853 Einheiten des Verteidigers schiessen mit einer Stärke von 301`158`603 auf den Angreifer. Der Angreifer hat danach noch 3`460`590`133 Struktur- und Schildpunkte.

    Der Kampf dauerte 5 Runden!

    Der Angreifer hat den Kampf gewonnen!

    BEUTE
    Titan481`394`169
    Silizium244`821`105
    PVC21`436`875
    Tritium44`662`696
    Nahrung193`562`717
    Bewohner0


    TRÜMMERFELD
    Titan5`595`215`200
    Silizium3`374`157`400
    PVC2`473`205`100



    Zustand nach dem Kampf:

    ANGREIFENDE FLOTTE
    ANDROMEDA Mysticum1
    MINBARI Mysticum1
    MINBARI Jäger67`259
    VERTEIDIGENDE FLOTTE
    ANDROMEDA Mysticum0
    CENTAURI Mysticum0
    ZAVIJAH Spionagesonde0
    REGULUS Trümmersammler0
    PROMETHEUS TerraFormer0
    PEGASUS Gassauger0
    EUROPA Fighter0
    CARDASSIA Mutterschiff0
    DEMETER Transporter0(+378)
    HAARP Spionagesonde0
    TEREBELLUM Analysator0(+1)
    LORIAL Transportschiff0(+24`800)
    AIN Sonde0(+20`800)
    EGG-0A0D0
    80% der zivilen Schiffe werden wiederhergestellt!

    Gewonnene EXP: 127`318Gewonnene EXP: 110`514

    PLANETARE VERTEIDIGUNG:
    Nichts vorhanden!

    Werter Bungler

    Herzlichen Dank für das Lob. Steckt auch ne Menge Arbeit drin... Und zwei Gläser Absinth und einen Tag Müdigkeit auf der Arbeit, da es gestern ziemlich spät wurde. Am schönsten ist, wenn man nicht mehr aufhören kann, die Geschichte weiter zu schreiben.

    Zum Punkt, nur eine Accountübernahme, es ist eben nicht nur eine Accountübernahme, weil es voraussichtlich die letzte Runde ist. Und so wird Zworx, der schon in vielen Runden seine Zeit und sein Herzblut in das Spiel gesteckt hat, ein letztes mal geehrt. Und nebenbei sind die Mitglieder des VBR immer hoch im Kurs! Da mach ich das gerne!

    Grüsse eines schreiberischen Imperators

    Tholgrir

    Es war ein sonniger Freitag Nachmittag, als Tholgrir, der Anführer des VBR hinter einem Stapel Dokumente an seinem Schreibtisch sass. Wie immer glühte im Aschenbecher aus poliertem Messing eine dicke Zigarre, wobei sie sanft qualmend ihren aromatischen Duft verströmte. Gelegentlich griff der grosse Kriegsheld nach dieser und nahm einen Zug, legte sie danach auf den Aschenbecher zurück und widmete sich wieder den Akten, während er den blauen Rauch langsam aus seinem Mund in sein Büro entweichen liess. Ab und an machte er ein paar Notizen auf seinen Dokumenten, ab und an unterschrieb er einen Antrag seiner Untertanen und ab und an starrte er einfach eine Weile nachdenklich nach draussen. Normaler konnte ein Freitag nicht sein. Vermutlich war diese abnormale Normalität dem Abkommen der Völker geschuldet, welches diese zu Ostern geschlossen hatten. Es war ein Abkommen des Friedens und der Ruhe, welches den Imperatoren eine unbeschwerte Zeit mit deren Familien bescheren sollte. Und so musste Tholgrir weder Raketenangriffe, noch irgendwelche Spionagesonden oder gar fremdes Kampfgeschwader über dem Luftraum von seos fürchten und er konnte sich ganz der liegengebliebenen Bürokratie widmen.

    Als Tholgrir gerade völlig vertieft in den Antrag X27-C1 der Völkerrechtler von seos vertieft war, passierte aber etwas, das diese abnormale Normalität binnen einer Sekunde in Luft auflöste. Die Türe seines Büros ging auf und Zworx betrat den Raum. Es war einige Zeit her, dass Zworx, ein wahrhaft grimmiger und kritischer Heerführer des VBR seine Kolonien verlassen hatte. Niemand wusste so recht, wie es um ihn stand und niemand wusste, wohin er gegangen ist. Unzählige Anfragen wurden in der langen Zeit der Abwesenheit an Tholgrir herangetragen, wann und ob Zworx überhaupt je zurück kommen würde. Doch Tholgrir antwortete bei allen mit der selben Antwort: „Ich weiss es nicht.“ Und da betrat er nun einfach ohne Vorankündigung das Büro seines besten Freundes. Tholgrir erstarrte und blickte Zworx, der da nun einfach in seinem Büro stand, ungläubig an und schluckte leer. „Mein alter Freund Tholgrir…“ meinte Zworx und schritt lächelnd auf Tholgrir zu. Dieser stand auf, begann ebenfalls zu lächeln und erwiderte: „Ja bei den 21 Göttern Andromedas, ist denn das möglich? Du hier?“. Tholgrir erhob sich aus seinem Ledersessel und begrüsste den verloren geglaubten Herrscher mit einem äusserst kräftigen Handschlag. Zworx meinte „So sag mir, mein junger Heerführer Tholgrir, serviert ihr derweilen besseren Whiskey in den Kneipen von seos?“

    Die Beiden hatten wohl einiges zu bereden und so liess Tholgrir seine Arbeit unverändert auf dem Schreibtisch liegen. Er ging mit Zworx in eine Spelunke, in der es den beiden wahrhaft grossen Räubern wohlig war. Zworx erzählte von seiner Abwesenheit. „Ich fühlte mich nicht mehr befriedigt in meinem Dasein. Mir war, als würde mich eine unerklärliche Macht in die unendlichen Weiten der Galaxie ziehen. Irgendetwas wollte, dass ich losfliege. Und als ich mich vor einiger Zeit mit meinem Schiff dem äusseren Rand des Sektors 1/2 näherte, zeigten meine Instrumente eine Art Wurmloch an. Doch es war nicht einfach ein normales Wurmloch, die Instrumente spielten verrückt. Eine Anomalie, die ich noch nie gesehen habe.“ sprach Zworx, unterbrach kurz, hob den Finger und rief „Ich nehme noch einen doppelten Oban…“ stoppte kurz und fuhr fort: „… und bring meinem Freund noch ein Glas von eurem besten Absinth.“ und erzählte weiter. „Ich flog da also auf etwas zu, was nicht aus dieser Galaxie stammte. Eine Phänomen, welches wir hier noch nie gesehen hatten. Ich schaute aus dem Cockpit und erblickte neben der Leere des Weltraums… ich erblickte… nichts… und doch alles. Schönheit… und doch war es beängstigend. Es fällt mir schwer, das Ganze zu beschreiben. Es war ein…“ In diesem Moment stellte der Barkeeper einen doppelten Oban vor Zworx und ein kunstvolles Glas Absinth vor Tholgrir. Zworx roch an dem haselnussfarbigen Getränk und nahm einen kräftigen Schluck dieses edlen Tropfens, während Tholgrir sein Glas unter eine prunkvolle Fontäne voller Wasser stellte. „Bist du hindurchgeflogen?“, fragte Tholgrir aufgeregt, als er den Hahn des Brunnens aufdrehte und das eisgekühlte Wasser langsam in den Absinth zu tröpfeln begann. Die klare Flüssigkeit verfärbte sich schon bald in ein milchig grünes Elixir und beide starrten aufmerksam auf das Glas, völlig fasziniert, von diesem merkwürdig magischen Ritual, welches schon so manche Männer in den Wahnsinn trieb. „Ich konnte nicht anders. Die Antriebe spielten verrückt. Die Instrumente spielten verrückt. Ich versuchte noch einen Hilferuf per Funk abzusetzen, doch, da war es schon zu spät. Das Raumschiff erzitterte und die Sterne verschwanden. Der Weltraum um mich herum wurde dunkel. Ich spürte wie die G-Kräfte auf mich einwirkten. Es war als wäre ich jenseits von Raum und Zeit, als würden gewaltige Massen an Gestirnen von allen Seiten an mir ziehen. Es war wie Gravitation, nur eben nicht von einem bestimmten Körper, sondern von überall. Und dann war der Spuk auf einen Schlag wieder vorbei. Doch was ich dann sah, glich nichts von alle dem, was wir hier bei uns kennen. Planeten umkreisten Planeten, Sterne umkreisten Wurmlöcher, und es war hell. Das Universum, das doch sonst nur durch einzelne kleine weisse Pünktchen dem dunklsten schwarz entwich, war nun plötzlich ein helles Licht. Ich dachte erst, ich sei tot.“ Tholgrir unterbrach ihn: „Klingt, als wärst du über den Eventhorizont eines schwarzen Lochs geflogen… aber dann wärst du ja nicht hier.“ Zworx nahm einen weiteren Schluck von seinem Whiskey und orderte beim Barkeeper gleich einen neuen. „Talisker soll es sein! Einen doppelten, und für meinen Freund, einen weiteren Absinth.“ Tholgrir war noch immer fasziniert von der Geschichte über Zworxs unglaubliche Entdeckungen und wartete gespannt, bis Zworx seine Erzählung fortfuhr. „Da war ich also, in etwas, das ich kaum beschreiben kann, an einem uns unbekannten Ort, allenfalls in einer anderen Galaxie. Vielleicht auch in einer anderen Dimension. Keine Ahnung. Und so beschloss ich zu erkunden und landete auf einem dieser nahegelegenen Planeten. Auch hier war nichts, wie es bei uns ist. Die Pflanzen sahen aus, als wären es Geister. Geister, die sprechen.“ Tholgrir schaute skeptisch. „Sprechende Geisterpflanzen?“ Zworx meinte: „Ja, du glaubst mir vielleicht nicht, aber sprechende Geisterpflanzen von solcher Schönheit, wie du sie noch nie gesehen hast…“ Tholgrir fiel ihm ins Wort und meinte spöttisch: „Bist du betrunken?“, doch Zworx liess sich nicht aus seiner Erzählung herausreissen. „Ich sprach mit den Pflanzen. Es stellte sich heraus, dass das gar nicht die Pflanzen waren, die da redeten, es waren die Planeten als ganzes, mit allem, was sie beherbergten. Sie erzählten mir, dass sie noch kein Individuum wie mich je erblickt hätten und ich erzählte ihnen, dass es auch bei uns, da wo ich herkomme, nichts gäbe, dass ihnen nur im weitesten Sinne ähnlich sei. Und wir tauschten aus, was wir konnten. Ich fühlte mich exorbitant zu diesen faszinierenden Planetenwesen hingezogen. Sie waren in der Lage, sich zu verformen, fremde Gestalten anzunehmen, mit der Gravitation zu spielen, ja gar mit der Zeit… Es schien, als würden unsere physikalischen Gesetze bei Ihnen nur dann gelten, wenn sie es wollten. In einem Moment war ich schwerelos, im anderen lag ich auf einem weichen, rauchähnlichen Grasboden, mit einem Eigengewicht, das mich fast zerquetschte. Es war faszinierend! Doch nicht nur für mich, auch sie, diese Wesen, fanden es faszinierend, mit einem Geschöpf aus Masse zu experimentieren. Es war das schönste, was ich je erlebt habe.“ schwärmte Zworx. „Und dann erzählte ich, dass es mehr gab, die so sind wie ich. Und wie ich per Zufall zu ihnen gekommen sei. Sie erklärten mir, dass sie kürzlich eine neue Art des überdimensionalen Reisens erforscht hätten, selbst aber nicht durch die geöffnete Anomalie reisen hätten können. Sie hätten dieses etwas, diese Anomalie, nur mit einem uns unbekannten, höchst radioaktiven Element und ungeheurer Energie öffnen können. Doch da ihre Welt so alt sei, seien die Isotope, so glaube ich das jedenfalls verstanden zu haben, längst zerfallen nur noch in so geringer Anzahl vorhanden, dass eine Öffnung noch ein bis maximal zwei mal durchgeführt werden könnte. Ich erforschte diese Wesen, so gut ich konnte. Ich tauschte meine Erkenntnisse mit ihnen aus. Erkenntnisse, die diese andersdenkenden und völlig kuriosen Gestalten niemals selbst über sich hätten in Erfahrung bringen können, da sie so abnormal für sie schienen. Während ich mit diesen Wesen zusammenarbeitete, entwickelte ich tiefste Zuneigung zu ihnen.“ erklärte Zworx. Tholgrir fragte: „Zu allen?“, denn er kannte Zworx. Zworx war kein grosser Liebhaber von ganzen Spezien, aber ein Lüstling sondergleichen, wenn es um einzelne Individuen ging. Zworx wurde rot und meinte: „Eigentlich nur zu einem. Es war etwas, was ich lange gesucht hatte, etwas, das ich aber nie gefunden habe… Weil ich es hier natürlich auch nicht finden konnte… Weil es in unserer Welt nicht existiert. Und dieses Wesen meinte auch, es könne solch eine Kraft in Ihrer Dimension, in der es weder Liebe, noch sonst etwas gab, nicht beschreiben, aber doch fühlen.“ Tholgrir lachte spöttisch: „Mein lieber Scholli, hast du dich in ein überdimensionales, uns unbekanntes, planetenähnliches Wesen verliebt?“ Zworx bestätigte und erklärte, dass es wirklich unbeschreiblich wäre. Er habe sich mit diesen Wesen geeinigt, die Forschungen mit ihnen fortzuführen, wenn sie die restlichen zwei Anomalien für ihn öffnen würden. Denn nicht nur zu diesem Wesen, nein auch zu unserer Galaxie fühle er sich hingezogen. Er habe auch in seiner Heimat Freunde und da wären ebenfalls noch ein paar unvollendete Aufgaben, es dauere auch nicht lange, er wolle sich nur verabschieden und ein paar Dinge regeln, bevor er sich einem Leben in Ihrer Welt widmen möchte. Und so hätten diese Wesen eine weitere Anomalie geöffnet, durch die er nun nach Andromeda zurückgekehrt sei. Tholgrir starrte ihn an und nahm einen grossen Schluck Absinth: „Wie ich höre, willst du uns verlassen. Was wird dann aus unseren Kriegen? Was wird dann aus deinen Kolonien? Was wird dann aus unserer Freundschaft?“ Zworx nahm ebenfalls einen grossen Schluck seines Whiskeys und meinte: „Mein Freund, du warst immer an meiner Seite, selbst wenn wir teilweise unsere Differenzen hatten. Dich werde ich neben dem Whiskey wahrlich am meisten vermissen. Und du, als wahrer Held Andromedas, der die Seuche der Zavijahs zu bändigen wusste, der unzählige epische Schlachten geführt hat und der sich als Hüter der ordentlichen Weltraumpiraterie einen Namen gemacht hast, dir wird es sicherlich auch ohne mich gut ergehen. Und vielleicht, aber nur vielleicht, finde ich mit diesen Wesen einen Weg, Anomalien zu öffnen, um irgendwann wieder zurück zu kehren. Doch bis dahin, werde ich in einer anderen Welt leben. Ich werde daher hier ordnungsgemäss von meinem Posten als Regent meines Volkes zurücktreten und auf meinen Kolonien Wahlen veranstalten. Es soll das Volk entscheiden, wen sie als Ihren neuen Anführer haben möchten. Mein Entscheid steht fest. Ich werde die Andromeda Galaxie verlassen. Ich werde sie verlassen, in dem Wissen, dass du und der gesamte VBR für ehrenhafte Kämpfe sorgt. Ich habe genug lange in dieser Galaxie verbracht. Es ist Zeit für mich weiter zu ziehen, mein lieber Tholgrir.“ Und so tranken Sie darauf noch literweise Bier, ab und zu einen guten Whiskey und der Absinth kam auch nicht zu kurz. Mit einem lachenden und einem trändenen Auge feierten sie Zworxs Rückkehr, wenn sie auch nicht von Dauer sein sollte, und auch den baldigen Abschied. Als die Kneipe seine Türen schloss, meinte Zworx noch, es solle unter ihnen bleiben. Er würde in ein paar Tagen einfach wieder verschwinden. „Denn nur Gott weiss, was diese hiesigen Kreaturen den fremden Gestalten in der anderen Dimension antun würden, würden sie mit ihrem Krieg deren Frieden stören.“ beendete Zworx das Gespräch und ging, wie zuvor zwischen dem siebten Glas Whiskey und dem achten Glas Absinth abgemacht, von dannen und quartierte sich im Keller des Gebäudes von Tholgrirs Büro ein.

    Einige Tage später wurde der kleine Imperator Ciccio von den Cardassianern mit grosser Mehrheit als neuer Anführer gewählt. Die Kolonien von Ciccio wurden zugleich auf die Planeten von Zworx umgesiedelt und ebenfalls wurden die Schiffe überführt. Die Geschichte hätte wunderbar geendet, wäre da nicht die EGG Cooporation gewesen. Dieses Unternehmen entdeckte, abseits von Zworxs und Tholgrirs Radar derweilen diese fantastische Anomalie, welche die Wesen geöffnet hatten, und durch die Zworx zurückkehren sollte. Mit deren hochentwickelten Instrumenten und Spionagesonden, die weder in ihrer Stückzahl, noch in ihren technischen Instrumenten in der Galaxie je übertroffen wurden, untersuchte die Cooperation dieses neuartige Wurmloch ausgiebig.

    Als Tholgrir am Ostermontag die Andromeda Post las, fiel er fast vom Stuhl. Er erfuhr, dass die EGG Cooperation jedem Bewohner der Andromeda Galaxie eines ihrer neuartigen Schiffe zum Test schenken würden. Sie sollten sich mit Wurmlochforschung 2 fortbewegen, jegliche Schiffsaktionen durchführen können und mit einem noch nie dagewesenen Reaktor betrieben werden können, der Ihnen eine unfassbare Geschwindigkeit erlaubt. Tholgrir ahnte sofort, was es damit auf sich hatte. „Die müssen die Anomalie gefunden haben!“, dachte er sich. Ihm graute, was geschehen würde, wenn die EGG Coorporation die Anomalie und die daraus enstehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Produktion und somit den Verkauf dieser neuartigen Schiffe missbrauchen würde. Nicht nur für diese Wesen und Zworx, nein, auch für Andromeda. Die Herrscher kleiner und grosser Völker wären hilflos den sekundenschnellen Angriffen von unehrenhaften Räubern ausgeliefert. Und so rannte er sofort zu Zworx in den Keller. „Die EGG Cooperation hat die Anomalie gefunden!“ rief Tholgrir. „Du musst gehen! Jetzt!“ fügte er hinzu. Zworx wurde, auch wenn er doch schon eine sehr weisse Hautfarbe als Cardassianer hatte, sichtlich blass. Er wusste, würde ein anderes Schiff als seines die Anomalie durchfliegen, so würde sie in sich Zusammenfallen und für Ihn für immer versperrt bleiben. „Das ist die letzte Anomalie, die diese Weesen öffnen können.“ meinte Zworx. Tholgrir antwortete: „Es ist noch nicht zu spät, in der Zeitung stand, sie seien erst kurz vor dem Durchbruch. Es seien aber noch nicht alle Fragen geklärt, die sich bei diesem neuen Antrieb stellen würden. Ich vermute, sie benötigen Daten aus dem inneren der Anomalie.“

    Und so schmiedeten die beiden kurzerhand einen Plan, um Zworxs Rückkehr zu ermöglichen und die EGG Cooperation aufzuhalten. Sie informierten sofort die anderen Mitglieder des VBR über die Geschehnisse und alle waren sich einig, Zworx zu helfen. Tholgrir, der in Geschwindgikeit kaum übertroffen war, missachtete heimlich den galaktischen Nichtangriffspakt von Ostern und startete seine schnellsten Schiffe, um die Sonden, die um die Anomalie kreisten, zu zerstören. Doch der Schaden war bereits grösser als gedacht. Als die Kampfschiffe über einen verschlüsselten Funkkanal schon Erfolg vermeldet hatten und Zworx gerade dabei war, sich in sein Schiff zu setzen, kam die Lieferung eines Raumschiffs auf dem Rollfeld von seos an. Ein grosses Handelschiff der EGG Cooperation beamte das Ei-förmige, golden glänzende Schiff auf den Asphalt hinunter. Sofort rannte Tholgrir mit Zworx zum Schiff und stiegen ein, um zu sehen, wie weit die EGG Cooperation schon war. Voller Erleichterung merkten sie, dass trotz der Betätigung von vielen Knöpfen sich das Schiff nicht starten liess. Tholgrir meinte zu Zworx: „Meine Schiffe haben die Sonden rechtzeitig zerstört, doch es wird uns nicht viel Zeit bleiben! Du musst jetzt fliegen! Wir halten die EGG Cooperation so lange auf, bis du durch bist.“ Zworx beendete mit einer Umarmung das Gespräch, meinte noch „Machs gut, mein Freund!“ und rannte schnell zu seinem Raumschiff zurück, hob ab und flog davon. Kurz darauf meldete sich ein Arbeiter der Flottenkontrolle bei Tholgrir über Funk: „Wir hörten eine rauschende Nachricht über Funk, die EGG Cooperation gab bekannt, dass die Antriebe in weniger als zwei Stunden funktionieren sollen… Es würde in Bälde ein Softwareupdate auf die neuen EGG Schiffe hochgeladen.“ Nun wurde auch Tholgrir blass. Zworx, der langsame Cardassianer hatte doch gut zwei Stunden bis er die Anomalie durchfliegen würde. Die EGG Cooperation musste aufgehalten werden. Sofort funkte er die Schiffe an, die sich bereits vom Kampf an der Anomalie aus dem Rückflug befanden, sie müssten umkehren. Zumindest einige. Es gelte die Anomalie zu verteidigen. Dies um jeden Preis. Die Piloten wussten, würden sie umkehren, hätten sie nicht genügend Treibstoff, um je wieder nach Hause fliegen zu können. Und doch wendeten alle ausnahmslos. Und was Tholgrir nach dem Funkspruch bereits ahnte, bewahrheitete sich. Die EGG Cooperation hatte bereits ein Super-Spionageschiff namens SPERM auf direktem Weg zur Anomalie losgeschickt. Einzig zum Zweck, die Annomalie zu durchqueren und die Daten für den letzten Code-Baustein für die EGG-0A0Ds zu liefern um somit den neuartigen Schiffen Leben einzuhauchen, respektive wie die EGG Cooperation dies nennen würde, die EGGs zu befruchten. „Ihr müsst das Ding zerstören, koste es was es wolle!“ funkte Tholgrir seinen Schiffen zu. Diese formierten sich vor der Anomalie auf und erkannten ein mit unglaublicher Geschwindigkeit auf sie zufliegendes Spionageschiff. „Imperator Tholgrir, unsere Waffenleitsysteme sind nicht auf solche schnellen Schiffe ausgelegt. Ein Treffer wäre pures Glück!“ vermeldete einer der Offiziere in der Fliegerstaffel. Tholgrir war pures Glück aber weitaus zu wenig Sicherheit. Er funkte Lulia an: „Tholgrir an Lulia, Tholgrir an Lulia, positioniere alle verfügbaren AIN Sonden vor den Anomalie!“ Lulia bestätigte kurzerhand und schickte ihre äusserst schnellen Transporter als Schutzschild los. Diese positionierten sich knapp vor dem Eintreffen von SPERM ein Stück vor der Anomalie. Die abwehrenden Schiffe von Tholgrir eröffneten das Feuer, doch wie die Offiziere bereits geahnt hatten, waren die Waffensysteme nicht auf solche Geschwindigkeiten ausgelegt. SPERM verformte mit seinem schnellen Flug den Raum so stark, dass die Geschosse weit an diesem Schiff vorbei flogen. Es schien, als läge nun alles an Lulias AIN Sonden. Und in der tat, der Schutzwall aus AIN Sonden liess kein Schlupfloch für SPERM offen und es kollidierte. Das Schiff wurde beim Aufprall in Form eines grossen Feuerballs in tausende von kleinen Teilen zersplittert und in die weiten des Universums geschleudert. Der Sieg schien errungen und Zworx flog in die Anomalie, die sich gleich beim Passieren von Zworxs Raumschiffes auflöste. Zworx hatte es geschafft. Der VBR hatte es geschafft. Doch für Tholgrir war der Kampf noch nicht vorbei. Er wusste, würde die mächtige EGG Cooperation davon erfahren, dass jemand deren Erfolg verhindert hat, in dem er die hochgelobte Angriffssperre zu Ostern umgangen hätte, so würde er wohl in den Medien gesteinigt und anschliessend von allen Völkern der Galaxie gelyncht. Und so funkte er Ozark an: „Du bist dran! Gib alles! Nutze deine Tarnung!“ Ozark startete zugleich eine Heerschar an Minbari Jägern, die perfekt getarnt die EGG Cooperation angriffen und alles ohne Aufsehen zu erregen vernichteten. Jeder einzelne Mitarbeiter und jedes einzelne Vorstandsmitglied wurde brutal von den Minbari Soldaten unter dem Kommando von Ozark ermordet. Jedes Dokument, das auf eine solche Technologie oder das EGG-0A0D nur im entferntesten Sinn hätte hinweisen können, wurde zerstört. Jede Spionagesonde der EGG Cooperation wurde gehackt und mit einem Flugbefehl versehen, der sie nach einem Swing-By um einen nahen Planeten unumkehrlichen in ein Schwarzes loch fliegen liess. Die EGG Cooperation war ausgelöscht. Sie wurde zum Opfer eines genialen Schlachtplans. Sie wurde zum Opfer ihres gewaltigen Wissensdurstes, der nie gestillt wurde. Sie wurde Opfer des Wunsches nach Erfolg, der diese Firma in kurzer Zeit zum gewaltigsten und bedeutensten Unternehmen in der Galaxis hätte katapultieren sollen.

    Niemand würde je erfahren, welche sagenhafte Geschichte diese Reise von Zworx ermöglichte, oder wohin die EGG Cooperation verschwunden war. Die EGG-0A0D Schiffe blieben ein flugunfähiges Mysterium. Manche Imperatoren recycelten sie, manche stellen sie als Statuen auf, ja manche bauten sie sogar zu Hühnerställen um. Und Zworx? Zworx war nun an einem besseren Ort. An einem Ort der Liebe, wenn es da auch keine Liebe geben würde. An einem Ort der Magie. An einem Ort, an dem Wesen existieren, die wir wohl nie verstehen werden. Ob er wohl je zurückkehren würde?

    Die Mitglieder des VBR gingen ihre altbekannten Wege und sprachen nie wieder über Zworx. Doch in ihren Herzen sollte er als wahrer Freund für immer in Erinnerung bleiben.

    Etoasucht Ich möchte hier jetzt keine weiteren Namen als vikinger nennen, da der oben schon erwähnt wurde, aber da sind so einige, die löschen und sofort wieder reaktivieren. Einer, der stand rum, da hab ich irgendwo im November mal einen Attack gestartet und dann hat der versucht, sich mit dem löschmodus zu retten. Ja, wie du sagst, der Angriff ging dann blöderweise doch durch, weil ich schon gestartet hatte. Also war es ein fehlgeschlagener Versuch seinerseits.

    Das Problem ist nun folgendes. Ich gebe mir Mühe meine Kryptotechs zu forschen und das Kryptocenter auszubauen und investiere massig Ressourcen. Und wenn ich dann mal jemanden erfolgreich gekryptet habe und die Flotte sekundengenau sehe, und allenfalls sogar mit Flug gesavet wurde und ich den Rückflug erwische, dann finde ich, das sollte doch die Belohnung für meine Aufwände sein, dass ich diesen Spieler dann auch erwische. Nur konnte er vorher natürlich reagieren und sich löschen und so konnte ich den Angriff gar nicht mehr starten. Wieso soll ich mir also die Mühe machen, überhaupt noch krypto zu forschen oder das Kryptocenter auszubauen, wenn sowieso jeder "fliehen" kann? Andere Frage, wieso soll ich mir überhaupt die Mühe machen, Flotte zu bauen? So wie du schreibst, sind ja Angriffe auch schon fast unfair, wenn einer irgendwo im Stau steht und daher dummerweise zur falschen Zeit gelandet ist und dann gebasht wird.

    Doch für mich ist es genau das, was das Spiel aus macht. Da klappt alles wunderbar und plötzlich, da hast du dich um ne halbe Stunde verrechnet. Oder du bist irgendwie doch länger im Termin, oder du hast die Flotte einfach mal für ne Stunde vergessen (passiert praktisch nie, aber anfangs war das schon mal das ein oder andere mal so). Und dann ist das genau der Nervenkitzel, den ich in dem Spiel suche. Ich werde weiss, mein Herz beginnt wie verrückt zu klopfen und ich öffne EtoA. Und sehe zu 20% einen Kampfbericht, der mich auf Rache trimmt, oder zu 80% nichts und erhalte das Gefühl "Oha, Glück gehabt...". Und wenn halt die Flotte mal futsch ist, ja dann ist sie dann halt futsch. Infra geht ja nicht alles Flöten und Gebäude bomben geht ja auch nicht mehr.

    Zu deiner Frage, welcher Zeitraum da angesetzt wird. Nun wenn du 13h fliegst und in diesen 13h ein Krypt da ist, dann nehme ich schwer an, dass diese 13h, sofern da ein krypt reinkam, der Zeitraum ist, in dem du nicht den Löschmodus betätigen solltest. Allenfalls +4 Minuten, weil da noch ein EMP kommen könnte. Wenn deine Flotte 3h lang fliegt, und da ein Krypt reinkam, dann sind es 3h (bis du gelandet bist).

    Und sonst ist dann ein bisschen Kreativität gefragt. Entweder können Allymates abfangen, man kann von einem Allymate mit nem EMP deaktiviert werden, so dass man Sekundengenau wieder starten (respektive in der Cooldown Zeit ist, wenn man landet), das braucht dann teilweise ein bisschen Geschwindigkeit und allenfalls ein neuer Flottenfavorit (bei mir heisst der "Panic Save"), oder bei Rush habe ich mal einen Angriff beim zurückkommen abgefangen, der von einem anderen Spieler mit sehr kleiner Flotte gemeldet wurde. Es gibt immer Möglichkeiten und sonst ist halt die Flotte futsch. Aber letztenendes ist man meiner Meinung nach auch selbst schuld, wenn man halt einfach keine kryptoabwehr hochforscht und nur Minen baut.

    Man kann ja immer noch den Löschmodus benutzen, nur halt nicht, wenn man gerade vorhin gekryptet wurde, oder kurz vor dem Landen ein EMP rein kommt, um dem sicher eintretenden Angriff auszuweichen. Ich verstehe das Problem nicht?

    Sonst müsste man ja Krypts allgemein verbieten. Und wenn man genug Kryptoabwehr forscht, dann sollte das auch kein Problem sein. Ich zumindest wurde diese Runde noch nie gekryptet. So wie du schreibst, kriegst du bei jedem Save-Flug einen krypt rein, so dass es verunmöglicht wird, den Löschmodus zu aktivieren.

    Der Löschmodus kann meines Erachtens immer noch für das von dir beschriebene Szenario "missbraucht" werden. Dass ein Krypt oder EMP genau bei der Situation eintritt, in der du oder andere Spieler diese ausserordentliche Situation haben, dass was dazwischen kommt, ist eher unwahrscheinlich. Ich finde die Regel gerechtfertigt.

    dann ändert ihr doch die Möglichkeit um auch mal kurzfristig in den Urlaubsmodus zu wechseln. Es kann immer mal etwas täglich da zwischen kommen, was nicht vorhersehbar ist!

    Vielleicht haltet ihr so eher Spieler/ Accounts bevor Sie sich dann löschen und nicht weiter spielen/ neu anfangen. Zumindestens würde dann die teilnehmenden Spieler mit Sicherheit nicht mehr abnehmen. Sich eher halten und auf lange Sicht wieder anwachsen. Als Neuling würde ich mir sagen so wenig Spieler das Spiel ist tot! Und nicht meine Zeit investieren.

    Hau den Ingenieur rein, dann geht auch dein Nekkar nicht kaputt ;)

    Und sonst baust du besser Schiffe, die kannst du nämlich saven. Weil 57 Millionen Trümmerfeld lohnt sich in den unteren Rängen schon...

    In den frühen Morgenstunden erwachte Tholgrir mit einem Gefühl der Entschlossenheit. Seine Augen öffneten sich langsam und er starrte auf die prächtige Decke seines Schlafgemachs. Dort waren die Erinnerungen an seine tapfersten Schlachten in einer kunstvollen Malerei festgehalten. Ein Hauch von Stolz durchzog ihn, während er die Verzierungen betrachtete, die seine Vergangenheit als wahrhaft grossen Krieger ehrten. Er drehte seinen Kopf zur Seite und blickte aus dem Fenster. Die sonnigen Landschaften von seos, die in ihrer Schönheit und Ruhe einen Kontrast zu den täglichen Aufgaben bildeten, faszinierten ihn jeden Morgen aufs Neue. Seine Gedanken schweiften zu Lulia, die auf der anderen Seite des Bettes noch tief und fest schlief, während er sich behutsam zu ihr drehte. Ein zarter Kuss auf ihre Stirn zeigte seine Zuneigung, bevor er sich entschlossenen, aber leisen Schrittes aus dem Schlafgemach begab. Lulia war eine Meisterin der Ruhe, während Tholgrir von Natur aus ein Mann der Tat war. Schon kurz nach dem Erwachen war sein Geist von den Plänen und Strategien umwoben, die ihm bevorstanden. Die Welt mochte im Schlaf verharren, aber für Tholgrir begann der Tag mit der Vorbereitung auf die kommenden Herausforderungen. Und so, wie er es immer tat, putzte er die Zähne und verliess sein Haus. Seine morgendliche Zigarre anzündend, lief er los und begab sich in sein Büro, wo er seine Arbeit begann.

    Als er sich zuallererst der Andromeda Post widmete, stach ihm sofort ein Artikel ins Auge. Imperator Tedy wurde offenbar Opfer von ungerechtfertigten Infra-Bashes, wie er in einem Interview mit dem Blatt bekannt gab. „Infra-Bashes? Wo ist denn die Ehre in der Kriegsführung hin?“, dachte sich Tholgrir. Er las die Zeitung zu Ende und widmete sich der weiteren Post. Beim siebten Beschwerdebrief eines besorgten Bürgers betrat die verschlafene Lulia den Raum. Sie meinte, sie müsse sich nun verabschieden und ebenfalls ihrem Tagesgeschäft nachgehen. Nicht selten sei es ja schon passiert, dass Völker ihre Imperatorinnen und Imperatoren davon gejagt hätten, wenn sie sich nicht mehr mit ihnen identifizieren konnten. Tholgrir stand auf, verabschiedete sich mit einem Kuss und sagte ihr, wie schon unzählige Male zuvor, wie sehr er sie liebte. Doch dieser Abschied sollte nicht von Dauer sein.

    Denn als Lulia zurück auf ihrem Planeten war, erreichten sie Meldungen von nächtlichen Angriffen. Imperator DDungeons, ein junger und aufstrebender Imperator Andromedas flog über Nacht ganze drei mal auf nichts weiter, als ein paar wenige Pegasus Gassauger und AIN Sonden. Als Lulia die Schadensmeldungen durchlas, funkte sie sofort Tholgrir an und erzählte ihm, was passiert war. Tholgrir kochte vor Wut. Erst kürzlich hatte ein anderer sinnfreie Angriffe auf Lulias Planeten verübt und kam ungeschoren davon. Der gefürchtete Ruf des VBR war langsam in Frage gestellt und die Galaxis versank mit den Zahlreichen Infra-Bashes im Chaos. Und so plante Imperator Tholgrir einen Racheakt. „Bei einem Orioner wie DDungeons muss es schnell gehen!“ dachte sich Tholgrir und platzierte einerseits seine mächtige Flotte in den Sektor der Galaxie, in der die meisten von Lulias Planeten waren. Zudem beauftragte er Informatiker mit der Programmierung einer Applikation, welche das zügige ausrechnen von Flugbahnen und passenden Swing-by Kursen ermöglichte, um bei einem erneuten Angriff schnellstmöglich seine Kampfschiffe zu Lulias Kolonien zur Unterstützung zu schicken.

    Doch der Nachmittag war besonders hektisch. Kaum landeten die Schiffe von Tholgrir, wurden sie von feindlichen Spionagesonden entdeckt. Er stationierte um. Doch sobald Tholgrir landete, wurden seine Schiffe erneut entdeckt und er hob wieder ab. So ging es den ganzen Nachmittag weiter. Tholgrir beruhigte Lulia und meinte, auch wenn noch ein paar Sauger oder AIN Sonden zerstört werden würden, DDungeons würde seine gerechte Strafe erhalten. Und als stände das Glück bei Tholgrir und Lulia nicht nur in der Liebe unter einem guten Stern, ergab sich eine Situation, die in diesem von Chaos durchzogenen Nachmittag nicht besser hätte sein können.

    Tholgrirs mächtige Kampfflotte landete und sofort beorderte er, alle Ressourcen nach seos zu verschiffen und zu verladen. Als nach kurzer Zeit alles verladen hatte und Tholgrir gerade seine Schiffe wieder starten wollte, kam ein Funkspruch von Lulia. „Lulia an Tholgrir, Lulia an Tholgrir, Angriff von DDungeons! Bist du da, Liebling? Over.“ Tholgrir antwortete „Na toll, ausgerechnet jetzt, wo ich am anderen Ende der Galaxis bin! Schick mir die Daten des Angriffs, vielleicht, aber nur vielleicht lässt sich da was machen. Over.“ Er rannte so schnell wie möglich zur Flottenkontrolle, wo am neuen Berechnungssystem gearbeitet wurde. Tholgrir meinte „Bitte sagt mir, ihr habt schon was funktionierendes!“. Die Informatiker, wie sie eben sind, schwafelten, die Berechnungen würden meistens funktionieren, doch die Applikation sei noch sehr instabil und habe noch diverse Mängel. Doch was sie bisher programmiert hatten, reichte für Tholgrir. Sofort liess er das Programm die Zahlen durchrechnen. Als er die Flugzeiten sah, glühten seine Augen auf. Eine Minute etwa hatte er noch, um seine Schiffe zu starten. Sofort befahl er allen Kampfschiffen, die er derzeit entbehren konnte, sich auf den Weg zu Frawy zu machen, dem kleinen unscheinbaren Planeten, der seit je her für seine Freiheit und Unabhängigkeit am Rande der Galaxie bekannt war. Doch Tholgrir merkte bald, dass die Applikation wirklich noch verheerende Bugs aufwies. Die Zeit war um eine Minute verschoben und so würde Tholgrir in der selben Sekunde landen, in der auch DDungeons das Gefecht beginnen würde. Ein äusserst knappes Unterfangen. Er besprach sich mit Lulia und überredete sie, die Pegasus Gassauger und die AIN Sonden allenfalls zu opfern, sollte er nicht rechtzeitig eintreffen. Dann widmete er sich dem Trümmerfeld. Die Trümmersammler würden gemäss der Applikation lange nach dem Kampf bei Frawy eintreffen. Tholgrir entschied sich, AIN Sonden umzustationieren und mit den Trümmersammlern loszuschicken. Der Plan ging auf, so konnte Tholgrir das Trümmerfeld nur knapp eine Sekunde nach dem Kampf abräumen. Als alles in trockenen Tüchern zu sein schien, funkte Lulia Tholgrir erneut an. Sie sorgte sich um die Bevölkerung von Frawy und auch um ihre Infrastruktur, welche da stationiert war. Tholgrir willigte nach längeren Diskussionen ein, die Schiffe abheben zu lassen. Aber erst kurz vor dem Angriff. Und so geschah es. Ein befürchteter EMP-Angriff blieb aus und Lulia hob 3 Sekunden vor dem Kampf ab. Und dann folgten die längsten drei Sekunden, die Tholgrir je erlebt hatte. Seine Flotte traf genau zur gleichen Zeit wie die von DDungeons ein. Würde dies für eine Teilnahme am Kampf reichen? Würde DDungeons erneut mit einem sinnfreien und völlig unverständlichen Angriff davon kommen? Würde der VBR erneut scheitern und seinen Ruf noch mehr schädigen? Nein, der Angriff verlief tadellos. Der Überraschungseffekt war auf der Seite der Verteidiger. Die Meldung, dass die Supportflotte angekommen war, traf zwar nach der Meldung des Kampfes ein, doch der Kampf war gewonnen. Ein Sieg, der die Ehre des VBR retten sollte. Ein Sieg, der die Tyrannei eines Infra-Bashers beenden sollte. Und ein Sieg, der einmal mehr Lulias und Tholgrirs Liebe stärken würde. Tholgrir flog zufrieden nach Hause und murmelte noch: "Infra-Bashes? Nicht mit dem VBR!"


    KAMPFBERICHT

    vom Planeten von Lulia

    Zeit: Heute, 18:35:58

    Angreifer: DDungeonsVerteidiger: Lulia, Tholgrir

    ANGREIFENDE FLOTTE


    ANDROMEDA Mysticum1
    ORION Mysticum1
    ANDROMEDA Kampfstern10
    SIRRAH Schlachter922
    VERTEIDIGENDE FLOTTE


    ANDROMEDA Mysticum1
    ORION Mysticum1
    CARDASSIA Mutterschiff20`168
    ORION Fighter34`235
    IMPERIALER Kreuzer2`859
    SUPRANALIS Dreadnought1

    PLANETARE VERTEIDIGUNG


    OMEGA Geschütz15
    MAGNETRON Störsender10

    DATEN DES ANGREIFERS


    Schild (280%):460`073`600
    Struktur (270%):540`985`500
    Waffen (270%):499`705`200
    Einheiten:934
    DATEN DES VERTEIDIGERS


    Schild (310%):2`372`960`100
    Struktur (285%):4`610`947`750
    Waffen (300%):4`804`210`452
    Einheiten:57`290


    934 Einheiten des Angreifers schiessen mit einer Stärke von 499`705`200 auf den Verteidiger. Der Verteidiger hat danach noch 6`484`202`650 Struktur- und Schildpunkte.

    57`290 Einheiten des Verteidigers schiessen mit einer Stärke von 4`804`210`452 auf den Angreifer. Der Angreifer hat danach noch 0 Struktur- und Schildpunkte.

    Die Einheiten des Verteidiger heilen 499`705`200 Struktur- und Schildpunkte. Der Verteidiger hat danach wieder 6`983`907`850 Struktur- und Schildpunkte

    Der Kampf dauerte 1 Runden!

    Der Verteidiger hat den Kampf gewonnen!

    BEUTE


    TRÜMMERFELD


    Titan305`728`000
    Silizium184`567`000
    PVC138`517`500



    Zustand nach dem Kampf:

    ANGREIFENDE FLOTTE


    ANDROMEDA Mysticum0
    ORION Mysticum0
    ANDROMEDA Kampfstern0
    SIRRAH Schlachter0
    VERTEIDIGENDE FLOTTE


    ANDROMEDA Mysticum1
    ORION Mysticum1
    CARDASSIA Mutterschiff20`168
    ORION Fighter34`235
    IMPERIALER Kreuzer2`859
    SUPRANALIS Dreadnought1
    80% der zivilen Schiffe werden wiederhergestellt!

    Gewonnene EXP: 0Gewonnene EXP: 6`007

    PLANETARE VERTEIDIGUNG:


    OMEGA Geschütz15
    MAGNETRON Störsender10
    40% der Verteidigungsanlagen werden repariert!

    Vor einigen Tagen sah Tholgrir bei seinen Routine-Scans, dass die Imperatoren die blutigen und schnellen Raids des VBR nicht mehr länger einfach so hinnehmen wollten. Sie bauten Onefight Kampfdrohnen und stellten diese in annehmbarer Stückzahl auf die Kolonien, allen voran, Imperator peahi. Doch Tholgrir hatte noch ein Ass im Ärmel, die jeweils gut 100 Millionen Ressourcen, welche sich aus den prall gefüllten Lagern und dem Trümmerfeld zusammensetzten, abzuholen. Vor langer Zeit hatte er von den Cardassianern Mutterschiffe gekauft, welche mit einer faszinierenden und für Orioner unverständlichen Technologie andere Schiffe im Kampf reparierten. Und so wurden in epischen Kämpfen Orion Fighter bis aufs Grundgerüst auseinander gerissen und anschliessend durch die Cardassia Mutterschiffe wieder bis auf den schönen grün glänzenden Lack repariert, bevor sie erneut durch die Onefight Drohnen angegriffen worden. Dieses Schauspiel der Kampfeslist geschah, bis die letzte Drohne im Sturzflug zu Boden sank und die Orion Fighter den Planeten gefahrlos plündern konnten. Tholgrir ging nach zwei solchen Raids auf peahis Kolonien zufrieden zu Bett, ohne auch nur ein einziges Schiff verloren zu haben.


    Am nächsten Morgen, Tholgrir schlief noch tief und fest, stürmte ein Arbeiter der Flottenkontrolle in sein Schlafgemach und weckte ihn. „Imperator Tholgrir! Wir wurden angegriffen! Zügige Angriffe auf unsere Infrastruktur!“ meldete er. Tholgrir war sofort hellwach, sprang aus dem Bett und rannte zur Flottenkontrolle. In der Tat, die Berichte waren blutrünstig. peahi hatte sich gerächt und einige seiner Onefight Kampfdrohnen auf die unverteidigten Transporter und die Gassauger der Planeten eros und xoras gehetzt. Die Verluste waren auf beiden Seiten immens, doch die Infrastruktur war dahin. Man könnte nicht einmal behaupten, dass sich diese Angriffe irgendwie gelohnt hätten, nein, Ressourcen wurden keine geraubt und die Trümmerfelder waren schmächtig. Tholgrir befahl sofort Aufräumarbeiten und beorderte bei Lulia neue Pegasus Gassauger und neue AIN Sonden. „Wir lassen uns durch solch läppische Spielereien nicht unterkriegen!“ Sprach er und marschierte aus der Flottenkontrolle in sein Büro. Die täglichen Arbeiten als Imperator verliefen wunderbar, doch die beiden Angriffe liessen ihn nicht in Ruhe. Und so entschied er sich, Abends noch einmal zur Flottenkontrolle zu gehen, anstatt sich in seiner Stammkneipe zu betrinken. Erneut scannte Tholgrir die Planeten von peahi. Doch was er da sah, war ein erneuter Ansporn zur Aggression. An Imperator peahis Flottenkontrolle hing ein grosses Banner mit roten bedrohlichen Buchstaben. „Wir lassen uns nicht als EXP-Farm missbrauchen“ war darauf zu lesen. Tholgrirs grüne Hautfarbe wurde rot und seine Mimik wurde grimmiger, als man ihn je gesehen hat. "Wir machen das wegen der Ressourcen und nicht wegen der EXP!", dachte er sich wütend. Er liess sofort alle seine Mitarbeiter der Flottenkontrolle aus dem wohlverdienten Feierabend zurückholen und befahl erneut Angriffe auf peahis Kolonien. „Verschohnt keine einzige Kampfdrohne! Doch schaut, dass es sich lohnt.“


    flottenkontrolle_peahi.png


    Doch am nächsten Tag wurde Tholgrir erneut geweckt. Die Vergeltungsangriffe von peahi waren erneut böswillig und nur auf einfache Transportschiffe. Und wieder wurde keine einzige Tonne an Ressourcen geraubt. „Will der mich verkackeiern?“ und wieder befahl Tholgrir, die Infrastruktur sofort zu ersetzen und machte sich auf den Weg ans wöchentliche Meeting des VBR. Er begann vor versammelter Runde mit: „Meine Herren…“ und wie schon oft zuvor, fiel im Lulia ins Wort: „… und Damen“. Doch Tholgrir war das lächeln vergangen, das er jeweils bei dieser Wortmeldung aufzusetzen pflegte und fuhr ohne Notiz an Lulias Bemerkung zu nehmen einfach fort: „… Wir stehen vor einem Krieg. Unsere Infrastruktur wird von Imperator peahi grundlos zerschossen. Das muss ein Ende haben!“ Die Stimmung, die sonst eher einen unordentlichen und chaotischen Eindruck machte, veränderte sich innert weniger Sekunden in einen absolut stillen Saal. Ozark meldete sich zu Wort: „Sind wir schon stark genug für einen Krieg? Könnte man dies nicht einfach mit Tarnangriffen lösen?“, worauf Zworx und Lulia sich erhoben: „Nun, uns kann ein Krieg egal sein, wir sind im galaktischen Nicht-Angriffs-Schutz der Föderation. Doch ist ein Krieg wirklich die beste Möglichkeit? Warten wir doch noch ein paar Tage ab.“ Tholgrir aber erwiderte: „In ein paar Tagen habe ich keinen einzigen Sauger und keinen einzigen Transporter mehr! Wir wurden verspottet; Wir wurden verhöhnt; Wir wurden terrosiert; Wir müssen uns rächen!“ die Diskussion war dauerte einige Stunden an. Die Mehrheit der Räuber entschied jedoch, die Kadenz der Angriffe auf peahi zu erhöhen und so zu zweit mit 10 Angriffen die Produktion der Onefight Kampfdrohnen und somit peahis Rache zu unterbinden. So könnte ein Krieg vorerst verhindert werden.


    Auf seos wurde nach dem Meeting innert kürze eine Kommandobasis für die Angriffe eingerichtet. Zelte wurden aufgestellt und Kabel zu grossen, mobilen Funkanlagen gezogen. Alles musste zentral koordiniert werden. Ozark und Tholgrir, die an der Rache beteiligt sein wollten, führten ein Getümmel aus Minbaris und Orionern, die wild herumrannten und an ihren Bildschirmen nach günstigen Flugbahnen für potenzielle Angriffe suchten. Die Drucker druckten Spionageberichte aus, als gäbe es kein Morgen und die beiden Imperatoren studierten die Kampfkraft und die Ressourcen, die ihnen von den Sonden offenbart wurden. Es war ein kriegsähnlicher Zustand, und so hatte Tholgrir, wenn auch noch keinen Krieg, immerhin das Gefühl, im Krieg zu sein. Während er gerade einige Spionageberichte unter die Lupe nahm, meldete Ozark, dass peahi schon seit einigen Stunden unverändert auf seinem Heimatplaneten stand. Dies mit einer grossen Anzahl an Onefight Kampfdrohnen. Über 600’000 dieser stark bewaffneten Flugkörper meldeten die Spionagesonden. „Checkt das galaktische Nachrichtenportal! Ich will genaustens wissen, wenn jemand Nachrichten verfasst.“ befahl Tholgrir. Er meinte zudem zu Ozark: „Unsere Zeit der Angriffe wird kommen, ich bin mir aber sicher, dass peahi einen grösseren Racheakt plant und unsere Flotten hinterlistig abfangen und zerschlagen möchte. Ozark hingegen meinte, da die Onefight Kampfdrohnen früher einen Systemfehler beinhalteten, der seines Wissens immernoch nicht behoben sei, nämlich die Selbstzerstörung nach einem Kampf, müsste ein Minbari Tarnangriff mit einer geringen Anzahl an Minbari Jägern die gesamte Kampfkraft auf einen Schlag auslöschen. Tholgrir hatte seine Zweifel, dass der Namensgebende Systemfehler nach solch langer Zeit nicht doch schon behoben worden sei, willigte aber für das Manöver ein. Und so schickte Ozark 10 Minbari Jäger in den sicheren Tod. Doch die Befürchtung Tholgrirs hatte sich bewahrheitet. Der Defekt wurde zwischenzeitlich behoben und die Jäger erwischten nur ein paar vereinzelte Sonden, bevor sie in Stücke gerissen wurden. Unterdessen meldeten die Überwacher des Nachrichtenportals Aktivitäten von Gekiran. Ein zwar friedlebender Anführer der Allianz OBG, welcher aber eine genug grosse Flotte hätte, um die beiden, selbst wenn sie gemeinsam fliegen würden, abfangen und besiegen könnte. Und so rätselte Tholgrir, ob er trotz der hohen Verluste einen Angriff wagen sollte. Wenn, dann müsste abgewartet werden, bis peahis Aufmerksamkeit nachgelassen hätte. Und so geschah es. Kurz vor Mitternacht wagte der kriegslüsterne Orioner den Angriff. In der improvisierten Kommandobasis des VBR schauten alle gespannt auf ihre Bildschirme. In der Ferne starteten die Raketen und der Kampf ging ohne weitere Intrigen über die Bühne. Die Verluste waren gross, doch peahi wurde vernichtend geschlagen und Tholgrir hatte seine Rache. Auch war ein Krieg nicht mehr von Nöten, da kurz nach Mitternacht die Meldung eintraf, dass peahi von seinem Volk davongejagt wurde und alle Terraner die Flucht in eine andere Galaxie ergriffen haben, um neu anzufangen. Der VBR hatte wieder einmal seine Stärke bewiesen.


    KAMPFBERICHT

    vom Planeten von peahi

    Zeit: 28.02.2024, 23:57:35

    Angreifer: TholgrirVerteidiger: peahi

    ANGREIFENDE FLOTTE


    ANDROMEDA Mysticum1
    ORION Mysticum1
    IKAROS Jäger142`747
    CARDASSIA Mutterschiff6`157
    ORION Fighter24`342
    IMPERIALER Kreuzer2`327
    SUPRANALIS Dreadnought1
    VERTEIDIGENDE FLOTTE


    ALGOL Transportschiff1
    ONEFIGHT Kampfdrohne628`740
    TERRANIA Zerstörer54
    PROMETHEUS TerraFormer2
    MARAUDER Transporter3`955
    EOS Transporter60
    DEMETER Transporter1`174
    TITAN Transporter6
    HAARP Spionagesonde200
    ENERGIJA Solarsatellit23
    LORIAL Transportschiff96
    SUPRANALIS Dreadnought2

    PLANETARE VERTEIDIGUNG
    Nichts vorhanden!
    DATEN DES ANGREIFERS


    Schild (310%):2`875`641`375
    Struktur (310%):3`503`918`995
    Waffen (300%):4`254`107`448
    Einheiten:175`576
    DATEN DES VERTEIDIGERS


    Schild (310%):95`250`662
    Struktur (310%):70`246`465
    Waffen (310%):1`247`524`779
    Einheiten:634`313


    175`576 Einheiten des Angreifers schiessen mit einer Stärke von 4`254`107`448 auf den Verteidiger. Der Verteidiger hat danach noch 0 Struktur- und Schildpunkte.

    634`313 Einheiten des Verteidigers schiessen mit einer Stärke von 1`247`524`779 auf den Angreifer. Der Angreifer hat danach noch 5`132`035`591 Struktur- und Schildpunkte.

    Die Einheiten des Angreifers heilen 221`894`400 Struktur- und Schildpunkte. Der Angreifer hat danach wieder 5`353`929`991 Struktur- und Schildpunkte

    Der Kampf dauerte 1 Runden!

    Der Angreifer hat den Kampf gewonnen!

    BEUTE


    Titan132`499`483
    Silizium152`434`337
    PVC44`397`252
    Tritium23`005`005
    Nahrung42`237`096
    Bewohner0


    TRÜMMERFELD


    Titan526`248`400
    Silizium570`415`100
    PVC303`635`600



    Zustand nach dem Kampf:

    ANGREIFENDE FLOTTE


    ANDROMEDA Mysticum1
    ORION Mysticum1
    IKAROS Jäger119`798
    CARDASSIA Mutterschiff5`168
    ORION Fighter20`429
    IMPERIALER Kreuzer1`953
    SUPRANALIS Dreadnought1
    VERTEIDIGENDE FLOTTE


    ALGOL Transportschiff0(+1)
    ONEFIGHT Kampfdrohne0
    TERRANIA Zerstörer0
    PROMETHEUS TerraFormer0
    MARAUDER Transporter0(+3`164)
    EOS Transporter0(+48)
    DEMETER Transporter0(+939)
    TITAN Transporter0(+5)
    HAARP Spionagesonde0
    ENERGIJA Solarsatellit0(+18)
    LORIAL Transportschiff0(+77)
    SUPRANALIS Dreadnought0
    80% der zivilen Schiffe werden wiederhergestellt!

    Gewonnene EXP: 11`319

    PLANETARE VERTEIDIGUNG:
    Nichts vorhanden!

    Nach der Zavijah-Geschichte stieg Tholgrir wieder in die Flottenproduktion ein. Es war nun an der Zeit, sich eine mächtige Fliegerstaffel aufzustellen um sich auch künftigen Herausforderungen zu stellen. Neben den täglichen Raids auf längst verlassene, führerlose Kolonien, scannte Tholgrir tausende andere Planeten, in der Hoffnung, grosse Beute zu finden. Aber egal wie sehr er seine Spionagen verstärkte, egal wie weit hinaus ins Weltall er seine Sonden schickte, alles was er fand, waren gähnend leere Lager auf den Kolonien der grossen Widersacher. Aber Tholgrir gab nicht auf, denn irgendwo mussten ja die Ressourcen versteckt sein.


    Im galaktischen Nachrichtenprotal aber machte sich die selbe Sorge unter anderen Kriegslüsternen Imperatoren breit. Die Gerüchte verstärkten sich, dass Singularität, ein wahrhaft brillianter Stratege mit einer exorbitanten Flottenstärke bereits jeden erwischt hätte, der über den Umgang mit seinen Ressourcen und seiner Flotte nicht Herr wurde. Jene, die er noch nicht angegriffen, respektive die, die er noch nicht in die Knie gezwungen hat, so sagt man, seien wahre Meister des Versteckens ihrer Waren und Vehikel geworden. So war es nun friedlicher den je in der Andromeda Galaxie. Doch dieser Zustand sollte nicht von Dauer sein.


    Es war ein herrlicher Mittwoch Nachmittag. Tholgrir führte Lulia in eines der edelsten Restaurants auf seos aus. Er wusste, dass Lulia das Speisen mit ihrem tapferen Feldherrn in edler Umgebung gefiel. Ebenso gefiel dieser jungen und unerfahrenen Herrscherin die Aufmerksamkeit, welche der Adel von seos den beiden widmete. Tholgrir hasste es. Lieber würde er in einer der Spelunken abseits der Hauptstadt speisen, zusammen mit den Handwerkern und der arbeitenden Bevölkerung. Doch er liess sich nichts anmerken. Und so setzten sich die beiden an einen Tisch und bestellten den Algenturm mit Süsskartoffeln. Die Algen selbstverständlich aus den heimischen Gewässern von seos. Während die beiden aufs Essen warteten, klingelte das Telefon von Tholgrir. Er wusste, dass Lulia nicht mochte, wenn er seiner Arbeit nachging, während sie Zeit zusammen verbrachten. Dennoch schaute er kurz auf das kleine Gerät. Offenbar wollte ihn jemand aus der Flottenkontrolle erreichen. Das konnte warten. Er drückte die Nummer weg und verstaute das Telefon in der Hosentasche. Kurz darauf klingelte es erneut. Und erneut zog er es hervor und drückte auf den roten Ablehungsbutton. Doch bevor er es wieder verstauen konnte, klingelte es schon wieder. So entschloss sich Tholgrir, das Telefon auszuschalten. Und nun schlemmten die beiden in Frieden, so, wie es für verliebte Imperatoren üblich war. Als sie später das Restaurant verliessen und Lulia sich in Ihren Europafighter auf den Heimweg machte, schaltete Tholgrir sein Telefon ein. 47 verpasste Anrufe. „Das muss ein Angriff sein…“ dachte er sich. Sofort blickte er zum Himmel, um zu sehen ob da fremdes Kampfgeschwader umherschwirrte. Doch das einzige, was er sah, waren Vögel, die fröhlich durch die Luft gleiteten. „Der Angriff ist demnach noch nicht eingetroffen“ ging es ihm durch den Kopf und rannte zur Flottenkontrolle. Völlig ausser Puste riss er die Tür auf. Doch was er da sah, war nicht die übliche Panik, die bei einem Angriff hätte herrschen müssen. „Imperator Tholgrir, ich wollte Sie erreichen, wir haben Beute gefunden!“, sprach einer der Arbeiter und mit einem Blatt Papier in der Hand auf ihn zu. Tholgrir fiel ein Stein vom Herzen. „Ihr ruft mich 47 mal an, wenn ihr Beute findet? Das muss ja verdammt grosse Beute sein!“ erwiderte Tholgrir mürrisch. Tholgrir nahm das Blatt in die Hand und starrte auf die Zahlen. Und da war es wieder, das funkeln in den Augen, das Tholgrir jeweils hatte, kurz bevor er Befehl zum Starten seiner Flotte gab. „Ich will alle Schiffe unverzüglich in der Luft sehen! Sorgen wir dafür, dass da jemand einen Wutanfall kriegt!“ sagte er und winkte mit einer eleganten Gestik zum Start, die man nur von Tholgrir kannte.


    KAMPFBERICHT

    vom Planeten von Wutanfall

    Zeit: 21.02.2024, 13:18:38


    Angreifer: TholgrirVerteidiger: Wutanfall

    ANGREIFENDE FLOTTE
    ANDROMEDA Mysticum1
    ORION Mysticum1
    IKAROS Jäger145`902
    CARDASSIA Mutterschiff9`920
    ORION Fighter27`011
    IMPERIALER Kreuzer385
    LORIAL Transportschiff2`000
    SUPRANALIS Dreadnought1
    VERTEIDIGENDE FLOTTE
    ANDROMEDA Mysticum1
    TERRANIA Mysticum1
    ZAVIJAH Spionagesonde10`000
    TERRANIA Zerstörer6`530
    PROMETHEUS TerraFormer5
    MARAUDER Transporter10`000
    DEMETER Transporter366
    AURORA Sonde9`000
    LORIAL Transportschiff4`241
    SUPRANALIS Dreadnought3
    DAEDALUS Jäger45`911

    PLANETARE VERTEIDIGUNG
    Nichts vorhanden!
    DATEN DES ANGREIFERS
    Schild (310%):2`220`819`850
    Struktur (300%):1`500`114`600
    Waffen (300%):2`028`050`430
    Einheiten:185`221
    DATEN DES VERTEIDIGERS
    Schild (300%):1`224`220`500
    Struktur (300%):1`596`222`000
    Waffen (300%):1`496`135`256
    Einheiten:86`058


    185`221 Einheiten des Angreifers schiessen mit einer Stärke von 2`028`050`430 auf den Verteidiger. Der Verteidiger hat danach noch 792`392`070 Struktur- und Schildpunkte.

    86`058 Einheiten des Verteidigers schiessen mit einer Stärke von 1`496`135`256 auf den Angreifer. Der Angreifer hat danach noch 2`224`799`194 Struktur- und Schildpunkte.

    Die Einheiten des Angreifers heilen 265`753`600 Struktur- und Schildpunkte. Der Angreifer hat danach wieder 2`490`552`794 Struktur- und Schildpunkte


    123`978 Einheiten des Angreifers schiessen mit einer Stärke von 1`373`462`475 auf den Verteidiger. Der Verteidiger hat danach noch 0 Struktur- und Schildpunkte.

    24`183 Einheiten des Verteidigers schiessen mit einer Stärke von 427`831`920 auf den Angreifer. Der Angreifer hat danach noch 2`062`720`874 Struktur- und Schildpunkte.

    Die Einheiten des Angreifers heilen 246`400`000 Struktur- und Schildpunkte. Der Angreifer hat danach wieder 2`309`120`874 Struktur- und Schildpunkte

    Der Kampf dauerte 2 Runden!

    Der Angreifer hat den Kampf gewonnen!

    BEUTE
    Titan602`611`157
    Silizium187`096`565
    PVC88`094`959
    Tritium137`439`241
    Nahrung294`282`258
    Bewohner0


    TRÜMMERFELD
    Titan1`465`219`700
    Silizium741`440`400
    PVC615`600`300



    Zustand nach dem Kampf:

    ANGREIFENDE FLOTTE
    ANDROMEDA Mysticum1
    ORION Mysticum1
    IKAROS Jäger90`544
    CARDASSIA Mutterschiff6`157
    ORION Fighter16`763
    IMPERIALER Kreuzer239
    LORIAL Transportschiff1`242
    SUPRANALIS Dreadnought1
    VERTEIDIGENDE FLOTTE
    ANDROMEDA Mysticum0
    TERRANIA Mysticum0
    ZAVIJAH Spionagesonde0
    TERRANIA Zerstörer0
    PROMETHEUS TerraFormer0
    MARAUDER Transporter0(+8`000)
    DEMETER Transporter0(+293)
    AURORA Sonde0(+7`200)
    LORIAL Transportschiff0(+3`393)
    SUPRANALIS Dreadnought0
    DAEDALUS Jäger0
    80% der zivilen Schiffe werden wiederhergestellt!

    Gewonnene EXP: 32`782Gewonnene EXP: 18`437

    PLANETARE VERTEIDIGUNG:
    Nichts vorhanden!

    Tholgrir und der VBR waren nach dem Rathauseintrag guter Dinge, die Seuche in den Griff zu kriegen. Die ganze Galaxis half mit, die Ausbreitung so gering wie möglich zu halten. Doch Tholgrir merkte bald, was er und seine Freunde da angerichtet hatten. Die Zavijahs hatten ein Eigenleben entwickelt und befielen die Werften, welche darauf von diesen alle samt umgstellt wurden und nun weitere Spionagesonden mit Eigenleben zusammen schweissten. Tholgrir setzte all sein Können ein und steckte die geballte Macht der Wissenschaftler von seos und den umliegenden Kolonien in die Lösung des Problems. Die Sache schien dennoch ausweglos. Das einzige was kurzzeitig half die Entwicklung einzudämmen, waren gezielte Dezimierungen.


    Am nächsten Morgen meldete sich E.N.D, welcher auf die Anweisungen des VBR gehört hatte, bei Tholgrir. Er habe genau 20’000 Zavijahs für den Eigengebrauch in Auftrag gegeben. Nun aber könne er die Werften nicht mehr abschalten. Sie würden einfach weiterhin Zavijah Sonden produzieren Die Sonden hätten gar seine mächtigen Befestigungsanlagen gehackt. Neben anderem seinen neutrale Handelsschiffe abgeschossen worden. Nicht einmal er fliege nun noch mit seinen Schiffen ins Weltall, geschweige denn transportiere er noch Ressourcen zu anderen Kolonien. Er sitze nun im Bunker und harre aus. Es schien, als hätten die Zavijah-Spionagesonden die Kriegserklärung des VBR gewittert und wollten nun ihr Fortbestehen sichern. Da sie selbst keine Waffen besassen, suchten sie sich den sichersten Ort des Universums - die massiven Befestigungsanlagen eines wahren Serrakin, Imperator E.N.D.


    Gegen Mittag sass Tholgrir in seinem Büro und verlor schon fast den Verstand. Überall gingen Meldungen ein, dass sich die Sonden eingenistet hatten und nun in übernommenen Werften selbständig weitere produzierten. „War der VBR dieser Aufgabe gewachsen? Was, wenn die Sonden nicht rechtzeitig besiegt werden könnten? Wäre es dann plötzlich wie in der Matrix, dass die Maschinen die Völker unter die Erde drängten?“ zermürbte sich Tholgrir den Kopf, während er aus dem Fenster schaute und den startenden Orion Fightern zusah, die sich auf dem Weg in die nächsten Schlachten mit den Sonden machten. „Die Tritium Vorräte schwinden… wir brauchen eine andere Lösung…“ klang es durch den Funk. „Auch das noch!", dachte sich Tholgrir Er spielte mit einem kleinen Spielzeug-Orion-Fighter, um besser nachdenken zu können: „Wir müssen die Sonden irgendwie hacken… Doch die Informatiker haben bereits versucht, Code hochzuladen. Es müsste eine Art Mutterschiff, eine Quelle geben, die wie eine Firewall agiert… Die gilt es ausschalten… Sicherlich sind die Sonden nicht dumm und verstecken sie hinter den massiven Verteidungsanlagen von Natsu Draganeel… Doch kein Kriegsschiff, egal wie gross wird da jemals durch kommen…“ Tholgrir stoppte und hatte plötzlich grosse leuchtende Augen. „Gross ist schlecht, ich habs!“ meinte er, sprang auf und rannte zu seinen Ingenieuren. „Stoppt alle Werften, sofort. Wir rüsten um auf Antares Jäger!“ rief er ihnen zu. Sie schauten ihn verwundert an. „Na los, ich will bis zum Abend eine beachtliche Menge an Antares Jägern haben!“ sagte er erneut. Die Ingenieure fragten ungläubig: „Aber Imperator Tholgrir, Antares Jäger sind die mit Abstand schlechtesten Schiffe, die es gibt… Wir haben schon so lange keine mehr gebaut, dass wir wahrscheinlich nicht einmal mehr die Baupläne haben…“ Tholgrir aber bestand auf die Produktion von Antares Jägern. Was er mit diesen vor hatte, blieb aber verborgen. Die Ingenieure holten staubige Baupläne aus dem Keller und stellten die Werften auf die Produktion von Antares um. Bis am Abend liessen sie deren 70’000 Stück vom Stapel.


    Tholgrir hielt währendessen eine Medienkonferenz zu seinem Vorhaben ab. Er begann: „Werte seosianer, werte Brüder und Schwestern. Wir stehen vor einer massiven Bedrohung, die es zu Bekämpfen gilt. Und nun suche ich die mutigsten Piloten, die das Universum je gesehen hat. Ein waghalsiger Plan, so verrückt, wie es noch nie einer war. Ich bin ehrlich. Die Chance auf ein Überleben ist äusserst gering. Sollten wir diesen Schritt nicht gehen, so befürchte ich, werden die Maschinen die Oberhand gewinnen und uns alle vernichten. Ich verlange viel von euch, das ist mir bewusst. Doch nun kommt es auf uns an. Wollen wir die Zavijahs besiegen?“ Tholgrir stoppte einen Moment und blickte in die kritischen Augen der Medienschaffenden. Dann fuhr er weiter: „Ich bin mir sicher, man wird noch lange über eure ruhmreiche Heldentat sprechen und eure Tapferkeit bis in die äussersten Ecken der Galaxis besingen...“ und wieder stoppte er und wartete auf eine Reaktion. Ein Journalist stand auf und fragte: „Wie sieht denn euer Plan aus?“ Tholgrir murmelte „Ach ja, der Plan…“ und begann von seiner Strategie zu erzählen. Während Verteidigungsanlagen von E.N.D für immer grössere Schiffe umgebaut und konzipiert wurden, war es Tholgrirs Schlachtplan, die kleinsten Schiffe zu bauen, die es gibt. „Klein und wendig, um dem Beschuss ausweichen zu können.“, erklärte er. Piloten in Antares Jägern hätten eine Chance, die Quelle zu erreichen. Wieder war es ruhig. Tholgrir ergriff erneut das Wort: „Es müssen doch noch ein paar verrückte Orioner zu finden sein, die sich auf eine solch waghalsige Kamikazie-Aktion einlassen… Ich brauche 70’000 Freiwillige.“ Mit diesen Worten beendete er die Medienkonferenz.


    Tholgrir hatte seine Zweifel, ob sich da wirklich jemand melden würde, doch er wurde des Gegenteils belehrt. Über 100’000 seosianer meldeten sich zu dieser Ausweglosen Situation um Leib und Leben für die Galaxie zu opfern. Der Plan stand, die letzten Schiffe waren gebaut und Tholgrir startete den Countdown. „10… 9… 8… 7…“ noch ein letztes mal funkte Tholgrir die Schiffe an: „Das Volk von seos wird euch nie vergessen, meine Brüder und Schwestern. Habt Dank für euren Mut und eure Tapferkeit!“ Der Countdown neigte sich dem Ende zu: „2… 1… 0...“ und alle 70’000 Antares Jäger hebten rauschend ab. Gebaut, einzig und allein, um die Quelle zu finden. Gebaut, um an ihr zu zerschellen.


    Als die Antares Jäger in die Nähe von Natsu Draganeel kamen, wurden sie sofort von den Zavijahs entdeckt. Die unzähligen Geschütze begannen in der Ferne zu feuern. Die riesige Wolke aus Antares Jägern jedoch wurde kaum getroffen. Die Geschosse flogen einfach durch die Wolke hindurch und streiften hie und da den einen oder anderen Jäger, doch ernstzunehmenden Schaden trugen sie keinen davon. Wie ein Fischschwarm schützten Sie sich in der Menge gegenseitig und flogen wundervolle Ausweichmanöver, während die Piloten nach der Quelle Ausschau hielten. Plötzlich erblickte einer der Piloten eine Anhäufung um einen Vulkan herum. „Natürlich, sie brauchen die Hitze um Energie zu erzeugen und Tritium herzustellen! Ein aktiver Vulkan ist der perfekte Ort für das Hirn der Sonden!“ meinte er und beorderte die anderen Antares, mit ihm zu dem Vulkan zu fliegen.


    Unterdessen gelang auf seos der Durchbruch. Selbst ohne das Hirn der Sonden lag die Vermutung nahe, dass die Zavijahs dennoch ihr Eigenleben beibehalten könnten und wieder eine neue Quelle entstehen könnte. So haben die klügsten Informatiker von seos sich zusammengeschlossen, um einen Virus zu entwickeln, der den Programmcode der Zavijahs um folgende Zeilen ergänzt:


    If evil == true {

    don’t;

    }


    Das einzige Problem dabei, dass die Quelle als Firewall für Softwareupdates fungierte. Somit konnte der Virus nicht hochgeladen werden, bis diese zerstört wurde. Doch die Antares hatten unterdessen den Vulkan erreicht und flogen Kamikaziemässig in die Quelle hinein, da beim Bau auf schweres Geschütz verzichtet wurde, um sie schneller und wendiger zu machen. Sie selbst waren die Bomben, die die Quelle kurzerhand ausschalteten. In einem Lichtermeer an Funken brach der Vulkan aus und spuckte ein Gemisch aus Lava, Antares- und Zavijah-Trümmern aus und das Hirn der Seuche war besiegt. Der Code konnte nun hochgeladen werden und wie durch ein Wunder verhielten sich nun alle Zavijahs wieder ganz normal.


    Tholgrir hatte durch seinen genialen Einfall die Galaxie gerettet. Die Begrenzung der Sonden, so wurde es unter den Imperatoren vereinbart, blieb weiterhin bestehen. E.N.D recycelte sofort, als er die Kontrolle über seinen Planeten wieder hatte, die überschüssigen 2222 Sonden und war nun froh, dass der Spuk endlich ein Ende hatte.


    KAMPFBERICHT

    vom Planeten von E.N.D

    Zeit: Heute, 21:02:01

    Angreifer: TholgrirVerteidiger: E.N.D

    ANGREIFENDE FLOTTE


    ANTARES Jäger70`000
    VERTEIDIGENDE FLOTTE


    ANDROMEDA Mysticum1
    SERRAKIN Mysticum1
    ZAVIJAH Spionagesonde20`000
    RIGELIA Bomber50
    HELIOS Drohne200`000
    HAARP Spionagesonde10`000
    LORIAL Transportschiff10`006
    SUPRANALIS Jäger1
    SUPRANALIS Bomber10
    SUPRANALIS Dreadnought1
    SUPRANALIS Kampfstern1
    AIN Sonde10`000
    ARAKNA Albtraumjäger1
    SUPRANALIS Spioschiff1

    PLANETARE VERTEIDIGUNG


    SPICA Flakkanone10`000
    POLARIS Raketengeschütz10`000
    ZIBAL Laserturm10`000
    OMEGA Geschütz1`000
    VEGA Hochenergieschild1
    CASTOR Hochenergieschild1
    NEKKAR Plasmawerfer3
    SIGMA Hochenergieschild1
    KAPPA Minen100`000
    MAGNETRON Störsender10
    PHOENIX Reparaturplattform10`000
    SAGITTARIUS Plasmaschild1
    ZIBAL Laserturm M10`000
    POLARIS Raketengeschütz M10`000
    SPICA Flakkanone M10`000
    PHOENIX Reparaturplattform M800`479
    OMEGA Geschütz M2`145

    DATEN DES ANGREIFERS


    Schild (310%):13`020`000
    Struktur (300%):69`300`000
    Waffen (290%):31`059`000
    Einheiten:70`000
    DATEN DES VERTEIDIGERS


    Schild (300%):9`053`698`800
    Struktur (310%):11`424`336`225
    Waffen (310%):11`190`908`767
    Einheiten:1`223`714


    70`000 Einheiten des Angreifers schiessen mit einer Stärke von 31`059`000 auf den Verteidiger. Der Verteidiger hat danach noch 20`446`976`025 Struktur- und Schildpunkte.

    1`223`714 Einheiten des Verteidigers schiessen mit einer Stärke von 11`190`908`767 auf den Angreifer. Der Angreifer hat danach noch 0 Struktur- und Schildpunkte.

    Die Einheiten des Verteidiger heilen 31`059`000 Struktur- und Schildpunkte. Der Verteidiger hat danach wieder 20`478`035`025 Struktur- und Schildpunkte

    Der Kampf dauerte 1 Runden!

    Der Verteidiger hat den Kampf gewonnen!

    BEUTE


    TRÜMMERFELD


    Titan34`125`000
    Silizium26`162`500
    PVC19`110`000



    Zustand nach dem Kampf:

    ANGREIFENDE FLOTTE


    ANTARES Jäger0
    VERTEIDIGENDE FLOTTE


    ANDROMEDA Mysticum1
    SERRAKIN Mysticum1
    ZAVIJAH Spionagesonde20`000
    RIGELIA Bomber50
    HELIOS Drohne200`000
    HAARP Spionagesonde10`000
    LORIAL Transportschiff10`006
    SUPRANALIS Jäger1
    SUPRANALIS Bomber10
    SUPRANALIS Dreadnought1
    SUPRANALIS Kampfstern1
    AIN Sonde10`000
    ARAKNA Albtraumjäger1
    SUPRANALIS Spioschiff1
    80% der zivilen Schiffe werden wiederhergestellt!

    Gewonnene EXP: 1`256

    PLANETARE VERTEIDIGUNG:


    SPICA Flakkanone10`000
    POLARIS Raketengeschütz10`000
    ZIBAL Laserturm10`000
    OMEGA Geschütz1`000
    VEGA Hochenergieschild1
    CASTOR Hochenergieschild1
    NEKKAR Plasmawerfer3
    SIGMA Hochenergieschild1
    KAPPA Minen100`000
    MAGNETRON Störsender10
    PHOENIX Reparaturplattform10`000
    SAGITTARIUS Plasmaschild1
    ZIBAL Laserturm M10`000
    POLARIS Raketengeschütz M10`000
    SPICA Flakkanone M10`000
    PHOENIX Reparaturplattform M800`479
    OMEGA Geschütz M2`145
    80% der Verteidigungsanlagen werden repariert!